Nach Flucht aus Schweizer Gefängnis

"Pink Panther"-Räuber wieder hinter Gittern

Châtel-St-Denis - Gut einen Monat nach seiner Flucht aus einem Gefängnis in der Schweiz ist ein Mitglied der berüchtigten Räuberbande "Pink Panther" wieder gefasst worden.

Der 34-jährige Bosnier sei am Donnerstagabend mit zwei weiteren gesuchten Männern in einem Chalet in der Nähe von Châtel-St-Denis im Kanton Freiburg festgenommen worden, teilte die Polizei mit.

Der Bosnier war am 25. Juli mit einem 52-jährigen Schweizer aus einem Gefängnis in Orbe im Kanton Waadt ausgebrochen. Zwei Komplizen hatten ihnen dabei geholfen, indem sie gewaltsam in das Gefängnis eindrangen und mehrere Schüsse abfeuerten. Der flüchtige Schweizer wurde bereits vor einigen Tagen gefasst.

Der weltweit agierenden "Pink Panther"-Bande sollen bis zu 150 Mitglieder angehören, vor allem aus den Balkanstaaten. Die äußerst gerissen vorgehenden Täter sind bekannt für ihre spektakulären Raubüberfälle auf Juweliergeschäfte. In den vergangenen zehn Jahren sollen sie Schmuck im Wert von mehr als 250 Millionen Euro erbeutet haben.

Ihren Namen erhielt die Bande in Anspielung auf die Komödie "The Pink Panther" ("Der rosarote Panther") mit Peter Sellers aus dem Jahr 1963, nachdem Ermittler - genau wie im Film - einen gestohlen Diamanten entdeckten, den die Diebe in einer Dose mit Gesichtscreme versteckt hatten.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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