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Bei ihrer Festnahme leisteten die Gaffer von Bremervörde erheblichen Widerstand. 

Abwarten des Urteils gegen Unfallverursacherin

Pinocchio-Unfall: Prozess gegen Gaffer erneut unterbrochen

Bremervörde - Der Prozess gegen die Gaffer im sogenannten „Pinocchio-Prozess“ ist erneut unterbrochen worden. Die beiden hatten bei einem Unfall im Jahr 2015 die Rettungskräfte massiv behindert. Zwei Menschen starben.

Das Amtsgericht Bremervörde hat den Prozess gegen drei mutmaßliche Unfall-Gaffer erneut unterbrochen. Sie sollen 2015 bei einem Verkehrsunfall mit zwei Toten in einer Eisdiele die Arbeit von Einsatzkräften in Bremervörde massiv behindert haben. Der Vorsitzende Richter folgte am Dienstag einem Antrag der Verteidigung. Danach soll zunächst der Ausgang des noch parallel laufenden Prozesses zu dem Unfall selbst abgewartet werden. Bei dem Unfall war am 5. Juli 2015 ein Auto frontal in das Eiscafé Pinocchio gerast. Später kam heraus, dass der Unfall hätte verhindert werden können.

Am 5. Juli 2015 raste ein Auto in Bremervörde in die Eisdiele „Pinocchio“. Zwei Menschen starben. Die Gaffer behinderten die Rettungskräfte erheblich.

Der Prozess soll nun am 14. März fortgesetzt werden. Vor Gericht müssen sich drei Brüder im Alter von 20, 27 und 36 Jahren unter anderem wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollzugsbeamte verantworten. Einer von ihnen wollte damals laut Anklage im abgesperrten Bereich Aufnahmen mit einem Handy machen, als gerade die Opfer weggetragen wurden. Einen Platzverweis ignorierte er. Er habe sich zudem „heftigst und wie von Sinnen gewehrt“, so die Staatsanwältin. Zwei Polizisten und ein Feuerwehrmann wurden damals verletzt.

Eine erste Verhandlung war im September 2016 ausgesetzt worden. Am Mittwoch wird am Amtsgericht Bremervörde die Verhandlung gegen die 61-jährige Unfallverursacherin fortgesetzt. Möglicherweise werden Plädoyers gehalten. Auch ein Urteil wird nicht ausgeschlossen.

dpa

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