Plastiktütenverbot rund um Los Angeles

Los Angeles - Umweltschützer und Gegner von Plastiktüten haben im Bezirk Los Angeles einen Sieg errungen. Arnold Schwarzenegger wünscht sich ein Plastiktüten-Verbot gar für ganz Kalifornien.

In weiten Teilen des Umlands der südkalifornischen Millionenmetropole werden die umweltschädlichen Beutel ab Juli 2011 aus Supermärkten verbannt. Dies entschied der Bezirksrat am Dienstag, wie die “Los Angeles Times“ berichtete. Die Stadt Los Angeles ist von dem Verbot ausgenommen. Die neue Regelung betrifft mehr als eine Million Menschen.

Kunden müssen ihre eigenen Taschen zum Einkauf mitbringen oder für 10 Cent eine Papiertüte kaufen. So will der Großbezirk die jährliche Müllflut von mehr als sechs Milliarden Plastiktüten bekämpfen. San Francisco hatte 2007 als erste US-Stadt Plastiktüten in den großen Lebensmittelläden abgeschafft; andere waren gefolgt. Der Versuch, ein Plastiktütenverbot in ganz Kalifornien einzuführen, war im Sommer gescheitert.

Nachdem sich das kalifornische Unterhaus mit der Zustimmung von Gouverneur Arnold Schwarzenegger für das Verbot ausgesprochen hatte, lehnte der Senat den Gesetzentwurf ab. Die Hersteller von Plastiktüten waren mit einer großen Werbekampagne gegen die Aktion ins Feld gezogen.

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In San Francisco sind nur noch Stoff- und Papiertüten und andere biologisch abbaubare Produkte erlaubt. Weitere Kommunen, darunter Malibu und Washington D.C., folgten dem Beispiel. US-Supermärkte geben beim Lebensmittelkauf gewöhnlich kostenlose dünne Plastiktüten oder wahlweise Papiertüten an ihre Kunden aus.

dpa

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