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Pokémon-Jäger lösen Polizeieinsatz aus

Verwirrter Passant

Großes Missverständnis: Pokémon-Jäger lösen Polizeieinsatz aus

Übach-Palenberg - Seit Tagen spielen Menschen weltweit Pokémon. Und so manche Spieler sorgen bei Passanten für Verwirrung.

Nächtliche Pokémon-Jäger haben im nordrhein-westfälischen Übach-Palenberg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Zeuge hatte am frühen Donnerstagmorgen gegen 03.00 Uhr ein in der Nähe eines Geldinstituts umherfahrendes dunkles Auto bemerkt und die Polizei gerufen, wie die Ordnungshüter in Heinsberg mitteilten. Da Kriminelle zuletzt mehrfach Bankautomaten in der Gegend gesprengt hatten, rückte die Polizei gleich mit mehreren Fahrzeugen zum vermeintlichen Tatort aus.

Die Beamten machten den Wagen schnell ausfindig und hielten ihn an. In dem Auto saßen jedoch keine Straftäter, sondern drei Männer im Alter von 17, 22 und 36 Jahren, die mit ihrem Smartphones nach Pokémons jagten. Die Kontrolle und die eindringlichen Worte der Beamten dürften bei den Spielern "einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben", hieß es im Polizeibericht.

Pokémon Go animiert die Spieler, sich mit ihrem Smartphone durch die Gegend zu bewegen und in der "echten Welt" versteckte Pokémon-Figuren "einzufangen". Die App ist seit gut einer Woche auch in Deutschland verfügbar.

AFP

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