Das Forschungsschiff Polarstern liegt eingefroren im Eis der Zentralarktis. Nach über sieben Monaten der Eisdrift in der Arktis hat das Forschungsschiff "Polarstern" seinen Motor wieder angestellt. Wegen der Corona-Pandemie muss das Schiff die einjährige Mosaic-Expedition für drei Wochen unterbrechen, um neues Personal an Bord aufzunehmen. Der Eisbrecher fährt bis zur Eiskante des Nordpolarmeeres, wo es auf die Forschungsschiffe "Sonne" und "Maria S. Merian" treffen wird. Foto: Manuel Ernst/Alfred-Wegener-Institut, Helmhol/dpa/Archivbild
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Das Forschungsschiff Polarstern liegt eingefroren im Eis der Zentralarktis. Nach über sieben Monaten der Eisdrift in der Arktis hat das Forschungsschiff "Polarstern" seinen Motor wieder angestellt. Wegen der Corona-Pandemie muss das Schiff die einjährige Mosaic-Expedition für drei Wochen unterbrechen, um neues Personal an Bord aufzunehmen. Der Eisbrecher fährt bis zur Eiskante des Nordpolarmeeres, wo es auf die Forschungsschiffe "Sonne" und "Maria S. Merian" treffen wird. Foto: Manuel Ernst/Alfred-Wegener-Institut, Helmhol/dpa/Archivbild

Personalwechsel in der Arktis

"Polarstern" erreicht Spitzbergen

Bremerhaven (dpa) - Der Forschungseisbrecher "Polarstern" hat am Donnerstag nach knapp drei Wochen Fahrt Spitzbergen erreicht.Am späten Dienstagabend sei die Eiskante des Nordpolarmeeres erreicht worden, sagte ein Sprecher des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (Awi).

Die "Polarstern" hatte nach über sieben Monaten der Eisdrift in der Arktis den Motor wieder angestellt. Wegen der Corona-Pandemie muss das Schiff die einjährige "Mosaic"-Expedition unterbrechen, um das Personal wechseln zu können.

Die neue Mannschaft war mit zwei Forschungsschiffen von Bremerhaven nach Spitzbergen gefahren. Die "Polarstern" brauchte jedoch wegen des dichten Eises länger als ursprünglich geplant. Am Montag soll das Schiff Spitzbergen Richtung Norden verlassen, um die Drift fortzusetzen. 

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