Politiker startet Aktion gegen Kendall Jones

Mega-Prämie für Nacktfotos von Skandal-Jägerin

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Austin - Mit ihren Fotos von erlegten Wildtieren, ihren "Trophäen" von Afrika-Safaris, löste die Jägerin Kendall Jones einen regelrechten Shitstorm aus. Nun wird die Kampagne gegen sie allerdings richtig pikant.

Die Jagd ist ihre große Leidenschaft: Das demonstrierte die 19-jährige Amerikanerin Kendall Jones auch ganz offen und regelmäßig auf ihrem Facebook-Profil. Immer wieder postet die 19-jährige Texanerin dort Fotos, auf denen sie neben erlegten Elefanten, Löwen oder Zebras in die Kamera strahlt. 

Daraufhin entwickelte sich kürzlich ein handfester Shitstorm im Internet: Jones erntete eine Flut von kritischen, teils hasserfüllten Kommentaren. Nicht nur mit der Tatsache, dass sie einige der seltensten Tiere der Welt tötet, zog die Jägerin den Zorn vieler Menschen auf sich. Auch die Art und Weise, wie sie sich und ihre "Triumphe" zur Schau stellte, sorgte für Empörung.

Als "heutige Ernte" bezeichnete sie etwa einen erlegten weißen Springbock und schwärmte unter dem entsprechenden Foto von "einer ihrer liebsten Fleischsorten". Auf einem anderen Bild strahlte Jones neben einem toten Zebra in die Kamera und postete einen lachenden Smiley dazu. Einige Fotos sind mittlerweile von ihrer Facebook-Seite verschwunden. Doch es finden sich noch immer zahlreiche Schnappschüsse von ihren "Beutezügen" - wie etwa von einem erlegten Nashorn.

Online-Petition gegen Kendall Jones

Auf change.org wurde eine Online-Petition gegen Kendall Jones ins Leben gerufen. Inzwischen haben sich dort 150.000 Menschen eingetragen, die ein Jagdverbot für die Amerikanerin in Afrika fordern.

Politiker startet Kampagne gegen Jägerin

Doch ein US-Politiker aus Richmond geht jetzt noch einen Schritt weiter - zu weit, wie manche finden. Mike Dickinson, der sich selbst als demokratischer Kongresskandidat im Bundesstaat Virginia präsentiert, hat eine regelrechte Kampagne gegen die Jägerin gestartet. Auf seiner Twitter-Seite "DickinsonForCongress" ruft er Ex-Partner der 19-Jährigen auf, intime Geschichten über Jones auszuplaudern.

100.000-$-Prämie für pikante Fotos von Kendall Jones

Dickinson bietet sogar eine Prämie in Höhe von 100.000 US-Dollar für Nacktfotos oder pikante Video-Tapes der Texanerin.

Ähnliche Angriffe sind fast täglich auf der Facebook- oder Twitter-Seite des selbsternannten Politikers zu finden. 

Dass es sich bei Dickinson allerdings tatsächlich um einen seriösen Kandidaten der Demokraten handelt, ist mehr als zweifelhaft. Seine Kampagnen-Homepage "DickinsonForCongress" kann im Internet nicht mehr gefunden werden. Wie die Washington Times online berichtet, hat er die Voraussetzungen für eine Kandidatur im Wahlkampf nicht erfüllt. In der Öffentlichkeit stellt er sich dennoch dementsprechend dar.

vh

Rubriklistenbild: © Facebook-Profil Kendall Jones

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