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Polizisten sichern Spuren an einem Auto mit Einschusslöchern in Gelsenkirchen.

Festnahme geht schief

Polizei eröffnet das Feuer bei Einsatz in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen - Schüsse bei einem Polizeieinsatz in Gelsenkirchen haben Anwohner aufgeschreckt. Beamte mit Maschinenpistolen waren auf der Straße. Doch trotz des Einsatzes konnte einer der Verdächtigen fliehen.

Bei einer versuchten Festnahme in Gelsenkirchen haben die Einsatzkräfte mehrere Schüsse abgefeuert. Ein Mann sei festgenommen worden, eine weiterer Verdächtiger konnte fliehen, sagte ein Polizeisprecher. Nach Informationen der "Bild" sollen die Verdächtigen bei der Festnahme am späten Dienstagabend sofort auf die Beamten gefeuert haben. Die Einsatzkräfte bestätigten das nicht. Teile der Gelsenkirchener Altstadt waren abgesperrt, viele Beamte waren im Einsatz. Verletzt wurde bei dem Einsatz laut Bundeskriminalamt (BKA) niemand.

Es handelte sich um ein gemeinsames Vorgehen von Bundespolizei und BKA. Zu Berichten, dass Spezialkräfte der GSG 9 beteiligt gewesen sind, sagte eine BKA-Sprecherin am Mittwochmorgen nichts. Sie betonte aber, der Einsatz habe keinen terroristischen Hintergrund.

Augenzeugen berichteten dem Onlineportal „DerWesten.de“, sie seien gegen 21.00 Uhr von fünf schnell hintereinander abgefeuerten Schüsse aufgeschreckt worden. Wenig später hätten Beamte, manche mit Sturmhauben maskiert, die Straße abgesperrt.

Ein Polizeihubschrauber war im Einsatz, der nach Mitternacht wieder abzog. Ein Auto mit zwei Einschusslöchern wurde abgeschleppt.

Details zu den Hintergründen des Einsatzes seien später am Mittwoch zu erwarten, hieß es vom BKA.

dpa

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