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Es gibt einen neuen Tatverdächtigen im Mordfall Bögerl. 

Vorfall erneut bei "Aktenzeichen XY ... ungelöst"

Polizei fahndet mit Phantombild nach Mörder von Bankiersgattin

Wiesbaden - Im Fall der vor fast sieben Jahren ermordeten Bankiersgattin Maria Bögerl wendet sich die Polizei nun erneut über die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" an die Öffentlichkeit.

Alle Informationen zur Fahndung, ein Phantombild sowie eine Stimmaufzeichnung des unbekannten Täters sind auch als Download auf der Internetseite des Bundeskriminalamts (BKA) zu finden, wie die Behörde am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. 

Die 54-jährige Bögerl war am 12. Mai 2010 aus dem Haus ihrer Familie in Heidenheim entführt worden. Ein bis heute unbekannter Täter meldete sich nach der Entführung telefonisch und forderte 300.000 Euro Lösegeld. Die Geldübergabe scheiterte allerdings. Die Leiche der Frau wurde knapp drei Wochen später in einem Wald gefunden. Die Obduktion ergab, dass die 54-Jährige mit einem etwa 20 Zentimeter langen Messer erstochen worden war. 

Der Täter sprach schwäbisch 

Seitdem sucht die Polizei vergeblich nach dem Täter und stellte den Fall bereits zweimal in "Aktenzeichen XY ... ungelöst" vor. Wichtigstes Indiz ist demnach ein Telefongespräch, in dem der Täter schwäbischen Dialekt sprach und den Bankier warnte, "keine Sperenzle" (Schwäbisch für Sperenzchen) zu machen. Der zwischenzeitlich fälschlich unter Verdacht geratene Ehemann beging gut ein Jahr nach dem Mord Suizid.

afp

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