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Mit diesem Bild des Überwachungsvideos fahndet die Polizei nach dem Bankräuber.

Er entkam mit 1800 Euro Beute

Polizei fahndet mit Video nach Hamburger Bankräuber

Hamburg - Ein Bankräuber schießt auf einen Sparkassen-Angestellten und flieht mit 1800 Euro. Die Polizei fahndet mit einem Video nach dem Täter. Aber warum gab der Räuber den Schuss überhaupt ab?

Einen Tag nach dem blutigen Banküberfall in Hamburg fahndet die Polizei mit einem Foto und einem Video nach dem Täter. Auf dem kurzen Video einer Überwachungskamera ist zu sehen, wie der bewaffnete Mann in die Filiale der Hamburger Sparkasse stürmt, den Kassierer bedroht und dann offenbar die Beute in einen Beutel packt. 

Er sei 45 bis 65 Jahre alt, 1,70 Meter groß und habe eine schlanke bis kräftige Figur. Bekleidet war er mit einer grünen Kapuzenjacke, einer beigen Cargohose und grauen Handschuhen. Maskiert habe er sich mit einer schwarzen Sturmhaube. Er habe akzentfrei Deutsch gesprochen.

Der maskierte Täter hatte nach Polizeiangaben am Donnerstag um 17.53 Uhr die Filiale der Hamburger Sparkasse betreten und mit vorgehaltener Schusswaffe vom Kassierer Geld gefordert. Als er das Geld einkassierte, habe der Räuber die Waffe kurz aus der Hand gelegt. Unmittelbar danach habe er die Waffe wieder ergriffen und sofort einen Schuss auf einen 45 Jahre alten Angestellten abgegeben. Der 45-Jährige erlitt eine Bauchverletzung und musste notoperiert werden. Er sei außer Lebensgefahr, hieß es am Freitag. Warum der Räuber auf den Angestellten schoss, war noch unklar.

Zum Zeitpunkt des Überfalls waren weitere Haspa-Mitarbeiter und Kunden in der Bank. Sie erlitten nach Medienberichten einen Schock und wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut. 

Die Polizei nannte das Vorgehen des Täters, der mit 1800 Euro Beute auf einem Fahrrad flüchtete, sehr brutal und ungewöhnlich. Nach Informationen des „Hamburger Abendblatts“ gehen Ermittler davon aus, dass der Mann kein Ersttäter ist. Es würden nun auch ältere Fälle auf Parallelen überprüft, sagte Polizeisprecher Timo Zill dem „Abendblatt“.

dpa

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