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Die Polizei Frankfurt beweist Humor.

Auf Twitter

Bekifft? So genial reagiert die Polizei auf eine Twitter-Frage

Frankfurt am Main - Die Polizei nutzt in der letzten Zeit vermehrt die sozialen Netzwerke für ihre Öffentlichkeitsarbeit. Dass sie dabei den Sinn für Humor nicht verliert, beweist aktuell die Polizei aus Frankfurt. 

Mit dieser Antwort hätte der Twitter-Nutzer Craftitation vermutlich nicht gerechnet. Eigentlich wollte er die Kontaktmöglichkeit der Polizei Frankfurt auf Twitter dazu nutzen, um mal ganz unverbindlich nachzufragen, was denn das Mitsichführen von 1-5 Gramm Marihuana für Jugendliche für Konsequenzen haben könnte. Blöd nur, dass ihm bei seiner Anfrage ein kleiner Rechtschreibfehler unterlaufen ist.

Statt nach "Gras" erkundigte sich der Nutzer nach "Grass". Eine Steilvorlage, die die Polizei natürlich sofort annahm und ganz trocken antwortete, welches Buch gemeint sei. Die anschließende perplexe Antwort ("wie welches Buch") und die Schlagfertigkeit der Polizei sorgt nun für reichlich Erheiterung im Internet. Schließlich stellen die Ordnungshüter aus Frankfurt mit einem Augenzwinkern auch noch klar, dass der Konsum von Grass selbstverständlich erlaubt sei und man den Eigenbedarf selbst bestimmen könne.

Günter Grass war einer der bedeutendsten deutschen Autoren der Nachkriegsgeschichte und erhielt unter anderem den Literaturnobelpreis. An seiner Person schieden sich oftmals die Geister, kontrovers wurde vor allem seine Vergangenheit in der Waffen-SS diskutiert. Grass verstarb im April des vergangenen Jahres.

Offen ist nur, ob der Twitter-Nutzer auf den Rat der Polizei eingegangen ist. Die Lektüre der Blechtrommel beispielsweise (der Debütroman von Günter Grass) dürfte mit Sicherheit ähnlich bewusstseinserweiternd sein wie der Konsum von Marihuana.

ep

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