Gewalttätige Auseinandersetzung mit Polizei

Erschreckende Szenen bei Demo: Pferd dreht durch, Polizistin knallt gegen Ampel und wird schwer verletzt

Eine Polizistin ist am Samstag bei gewaltsamen Protesten in London gegen eine Ampel geknallt. Mit schweren Verletzungen wurde sie ins Krankenhaus gebracht.

  • Bei schweren Ausschreitungen in London wurden 14 Polizisten verletzt.
  • Eine Polizistin fiel dabei von ihrem Pferd und musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
  • Auch in England nehmen im Zuge der„Black Lives Matter“*-Bewegung Proteste zu

London - Am Wochenende ist es in London zu schweren Ausschreitungen im Zuge der „Black Lives Matter“-Bewegung gekommen. Dabei fiel eine berittene Polizistin von ihrem Pferd und musste schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Laut Daily Mail wurde das Tier mit Flaschen und anderen Gegenständen wie Raketen und Fahrrädern beworfen, woraufhin es durchgedreht sein soll.

Aufnahmen zeigen, dass die Polizistin auf dem Pferd reitend gegen eine Ampel knallt und dann ungebremst auf den harten Straßenboden fällt. 

London: Polizistin fällt von Pferd und muss schwerverletzt ins Krankenhaus

Laut Medienberichten soll sich die Polizeibeamtin ein gebrochenes Schlüsselbein, gebrochene Rippen und einen Lungenkollaps zugezogen haben. Leichte Entwarnung gab es mittlerweile aber von der Londoner Polizeibehörde. Sie werde derzeit im Krankenhaus behandelt, die Verletzungen seien zum Glück aber nicht lebensbedrohlich. Die Daily Mail berichtet, dass die berittene Polizistin die nächsten vier Monate arbeitsunfähig sei. Polizeichef Ken Marsh nannte die Kollegin eine „Heldin“. Das Pferd blieb im übrigen unverletzt. 

Die Demonstrationen in der englischen Hauptstadt London hatten am Samstag friedlich begonnen, gegen Abend kippte die Stimmung aber bei einzelnen Protestierenden und wurde aggressiver. Insgesamt verhaftete die Polizei 29 Personen - unter anderem auch wegen Angriffen auf Rettungskräften. „Die Zahl der Übergriffe ist schockierend und völlig unakzeptabel“, teilte Scotland-Yard-Chefin Cressida Dick mit und fügte hinzu: „In unserer Stadt gibt es keinen Platz für Gewalt.“

London: Schwere Verletzungen nach Sturz von Polizeipferd

Weltweit (auch in Deutschland) gehen zahlreiche Menschen nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd* auf die Straße. „Black Lives Matter“*-Proteste prangern Rassismus und Polizeigewalt an. Immer mehr zieht die Bewegung auch nach Europa, nachdem sich die Situation in den USA zumindest etwas beruhigt hat. 

Aktuelle Entwicklungen und Hintergründe zu den „Black Lives Matter“-Protesten. 

Währenddessen sorgten rechte Demonstranten in Halle unfreiwillig für Lacher im Netz. Mit schlechten Englischkenntnissen entstand der Eindruck, die Rechten würden für „weiße Aufzüge“ protestieren.

*merkur.de ist Teil des bundesweite Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © Screenshot Euronews

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