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Das Berliner Luxuskaufhaus KaDeWe wurde kurz vor Weihnachten überfallen.

An Grenze erkannt

KaDeWe-Überfall: Verdächtiger in Griechenland gefasst

Berlin - Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Vor drei Monaten überfielen Räuber das KaDeWe in Berlin. Innerhalb von drei Wochen sind nun drei Verdächtige geschnappt worden, zwei sind noch auf der Flucht.

Weiterer Fahndungserfolg nach dem Überfall auf das KaDeWe vor gut drei Monaten: In Griechenland hat die Polizei einen dritten Verdächtigen geschnappt. Der 29-Jährige habe am Dienstag versucht, sich mit falschen Papieren in die Türkei abzusetzen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Ein Beamter der Bundespolizei, der an der Grenze zur Unterstützung eingesetzt worden war, habe den mit Haftbefehl gesuchten Mann erkannt. Nun soll der Verdächtige nach Berlin ausgeliefert werden.

Nach dem Mann war seit gut einer Woche öffentlich gesucht worden. Kurz vor der Veröffentlichung des Fahndungsfotos nahm die Polizei einen zweiten Verdächtigen in Aalen (Baden-Württemberg) fest. Dort war er bei Verwandten untergetaucht.

Den ersten Fahndungserfolg verbuchten die Ermittler am 18. März, als ein 25-Jähriger in Berlin verhaftet wurde. Er wurde inzwischen aus der Untersuchungshaft gegen Auflagen entlassen. Der 25-Jährige muss sich regelmäßig bei den Behörden melden. Die Ermittlungen gegen weitere Personen dauerten an, sagte eine Polizeisprecherin. Von der Beute fehle bisher jede Spur.

Im Zusammenhang mit dem Überfall auf das Luxuskaufhaus gab es bereits mehrere Durchsuchungen in Berlin. Das KaDeWe wurde am 20. Dezember überfallen.

Mitten im Weihnachtsgeschäft stürmten fünf maskierte Männer das KaDeWe. Sie zertrümmerten mit Hämmern und Äxten einige Vitrinen der Schmuckabteilung und flohen mit ihrer wertvollen Beute. Zur Höhe machte die Polizei keine Angaben. Medienberichten zufolge soll sie sehr hoch sein. Die Polizei veröffentlichte jüngst Aufnahmen von Überwachungskameras, die den Überfall zeigen. Das Kaufhaus wurde schon mehrfach von kriminellen Banden heimgesucht.

dpa

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