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Das Hochwasser in Mecklenburg-Vorpommern wird von dreisten Betrügern ausgenutzt, um Spendengelder abzustauben.

Betrug mit Flutopfern

Polizei warnt vor falschen Spendensammlern

Wismar - In Mecklenburg-Vorpommern sind angebliche Flutopfer als falsche Spendensammler unterwegs und nutzen die Notsituation der vom Hochwasser geschädigten Menschen dreist aus.

Die Polizei hat fünf Männer ertappt, die ohne Spendenausweis in Groß Trebbow Geld für Hochwassergeschädigte erbeten hatten, wie ein Sprecher am Mittwoch mitteilte. Die Männer im Alter zwischen 28 und 38 Jahren wurden von einem Streifenwagen gestoppt, drei von ihnen waren der Polizei bereits wegen Betrügereien bekannt, wie es hieß. Bereits seit dem Wochenende waren an mehreren Orten in Mecklenburg-Vorpommern Spendenbetrüger unterwegs, um aus dem Mitleid für Flutopfer Kapital zu schlagen. Die Polizei riet erneut, Geld nur auf bekannte Spendenkonten zu überweisen.

Hochwasser-Katastrophe: Hier können Sie wirklich spenden

Inzwischen scheint der Höchststand des Elbe-Hochwassers überstanden zu sein. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern stagnieren oder sinkt die Flut zumeist.

dpa

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