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Ein Polizeibeamter bei dem Einsatz in dem Hotel in München. Foto: Andreas Gebert

Polizeieinsatz in Münchner Hotel sorgt für Wirbel

Mehrfach wurde am Donnerstag in der bayerischen Landeshauptstadt Alarm ausgelöst - meist wegen herrenloser Gepäckstücke. Am Abend gerät ein Hotel ins Visier der Polizei.

München (dpa) - Ein Polizeieinsatz in einem Hotel hat in München kurzzeitig für Wirbel gesorgt. Eine Hotelangestellte hatte am Donnerstagabend die Polizei informiert, weil ihr eine Gruppe von Gästen, die sich in das Haus eingemietet hatten, verdächtig vorkam.

Die Polizei rückte mit einem Spezialeinsatzkommando an und kontrollierte einen 30 Jahre alten Iraner und eine 44 Jahre alte Iranerin. Das Ganze entpuppte sich schließlich als ein harmloses Zusammentreffen von iranischen Asylbewerbern, berichtete die Polizei am Freitagmorgen.

Einen Medienbericht, wonach der Verdacht auf einen geplanten Terroranschlag bestand, wies die Polizei zurück. "Der Einsatz steht in keinem Zusammenhang mit einem Terroranschlag", betonte der Sprecher. "Wir haben keinerlei Waffen gefunden." Zuvor hatte "Focus online" berichtet, bei der Durchsuchung des Hotels hätten die Beamten falsche Polizeiuniformen und Gasflaschen gefunden sowie eine Großfahndung eingeleitet.

Zwar fand die Polizei tatsächlich eine Butangasflasche in dem Hotelappartement. Diese gehöre jedoch zu einem Campingkocher und sei von den iranischen Asylbewerbern auf ihrer Flucht als Kochgelegenheit benutzt worden. Den Rest der Gruppe traf die Polizei nach Angaben eines Sprechers nicht im Hotel an. Die drei weiteren Iraner wurden aber schließlich ausfindig gemacht und ebenfalls befragt.

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