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Indischen Polizisten wird immer wieder Folter und Mord vorgeworfen.

Unterlagen wurden gefälscht

Indien: Polizisten sollen Mann bei Verhör getötet haben

Mumbai - Polizisten im indischen Mumbai sollen einen Mann während eines Verhörs erschlagen und zur Vertuschung der Tat den Leichnam am Straßenrand abgeladen haben.

Neue Untersuchungen hätten eine ausgeklügelte Verschleierungstaktik des Vorfalls vor fünf Jahren ergeben, berichtete die Zeitung „Times of India“ am Donnerstag.

Der 23-Jährige sei zur Vernehmung auf der Polizeistation gewesen. Sein Onkel hatte ihn beschuldigt, Geld gestohlen zu haben. Dort sei er von den Polizisten gefoltert worden. Die Leiche des Mannes sei so abgelegt worden, als hätte er einen Verkehrsunfall gehabt, wie die Zeitung unter Berufung auf die Untersuchungen berichtete. Kurz darauf sei die Leiche eingeäschert worden. Alle Unterlagen zu dem Fall seien gefälscht worden.

Folter und Tod in Polizeigewahrsam kommen in Indien immer wieder vor: Selbst die staatliche Nationale Menschenrechtskommission spricht von 128 Toten im Jahr 2012. Zudem habe es 675 Anzeigen gegen die Polizei wegen Folter gegeben.

dpa

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