+
Auf dem Spielplatz waren rund 90 Polizisten nötig um die 70 Streithähne auseinander zu bringen.

70 streitende Familienmitglieder

90 Polizisten schlichten Spielplatzstreit

Berlin - In Berlin ist der Streit auf einem Spielplatz derart eskaliert, dass die Polizei mit einem Großaufgebot von knapp 90 Beamten eingreifen musste.

Zwei Polizisten und zwei Frauen wurden im Laufe der Auseinandersetzung am Mittwochabend verletzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach kam es auf dem Spielplatz zunächst zu einem Wortgefecht zwischen zwei Frauen, die ein Mann zu schlichten versuchte. Es mischten sich jedoch immer mehr Menschen, zumeist Familienangehörige, ein, sodass der Streit in körperliche Auseinandersetzungen mündete.

Den alarmierten Polizisten gelang es zunächst, die Lage zu beruhigen. Als Angehörige einer Großfamilie jedoch versuchten, einen Kontrahenten in einem Polizeiwagen anzugreifen, mussten sie Verstärkung anfordern. Letztlich waren laut Polizei knapp 90 Beamte nötig, um die etwa 70 Streithähne zu beruhigen. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung, Sachbeschädigung und Widerstandes ein.

AFP

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Ermittlungen gegen Polizisten nach Schuss in Heidelberg
Heidelberg - Nachdem ein Student in Heidelberg mit einem Auto in eine Menschengruppe gerast war und dann mit einem Messer geflüchtet war, wurde er von einem Polizisten …
Ermittlungen gegen Polizisten nach Schuss in Heidelberg
Kunterbunter Karneval landauf, landab
Schon vor Rosenmontag sind die Freunde des Karnevals so richtig auf Touren. Die Sicherheit wird stets großgeschrieben - sogar Müllcontainer kommen als Schutz zum Einsatz.
Kunterbunter Karneval landauf, landab
In Nigeria entführte deutsche Archäologen wieder frei
Abuja- Nach mehreren bangen Tagen können sie aufatmen: Zwei entführte deutsche Archäologen sind von ihren Kidnappern in Nigeria freigelassen worden. Kamen sie nach …
In Nigeria entführte deutsche Archäologen wieder frei
AfD-Landeschef verlässt verärgert „Mainz bleibt Mainz“
Mainz - Aus Ärger über Attacken gegen die AfD hat ihr rheinland-pfälzischer Landeschef Uwe Junge die Fernsehfastnacht „Mainz bleibt Mainz“ vorzeitig verlassen.
AfD-Landeschef verlässt verärgert „Mainz bleibt Mainz“

Kommentare