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Videoaufnahmen zeigen, wie portugiesische Polizeibeamten auf eine Familie einprügeln.

Unfassbar!

Schockvideo: Polizist verprügelt Vater vor dessen Kindern

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Lissabon - Unfassbare Bilder von Polizeigewalt empören Portugal: ein Vater wird nach der Meisterfeier von Benfica Lissabon vor den Augen seiner beiden verzweifelten Söhne verprügelt.

Es sind schockierende Bilder von roher Gewalt, die zur Zeit ganz Portugal in Aufruhr versetzen. Tatort ist der Bereich vor dem Stadion der portugiesischen Mannschaft Vitoria Guimarães. Soeben hat Benfica Lissabon mit einem 0:0-Unentschieden die 34. Meisterschaft klar gemacht, und die Fans feiern elektrisiert rund um das Stadion. Einem Vater und seinen zwei Söhnen wird der ganze Trubel zu viel, und sie flüchten vor den Massen - der Großvater ist bei dem Familienausflug auch dabei.

Beamter schlägt mit Metallschlagstock zu

Plötzlich eskaliert die Situation, als die Familie von zwei Polizeibeamten aufgehalten wird. Der Großvater scheint ein, zwei Sätze mit der Polizei zu wechseln, dann prügeln die Beamten auf den Vater und Großvater vor den Augen der beiden verzweifelten Kinder ein. Wie die Aufnahmen des portugiesischen Fernsehsenders CMTV zeigen, schlägt ein Polizist auch mit einem Metallschlagstock zu - dieser sei nur für äußerste Notfälle gedacht. Ein Sohn scheint vor Angst wegrennen zu wollen, wird jedoch von herbeieilenden Polizisten eingefangen. Der Polizeiauftritt in der gesamten Situation wirkt alles andere als souverän.

Tausende fordern die Suspendierung des Beamten

In den sozialen Netzwerken und auch auf der Internetseite der portugiesischen Polizei war die Empörung groß. Tausende forderten die sofortige Suspendierung des Beamten. "Die Diktatur ist längst vorbei", lauteten viele Meinungen. Das Innenministerium und die Polizei gaben die Einleitung von Ermittlungen bekannt.

Polizeibeamte: Opfer hat mich beleidigt und bespuckt

Der beschuldigte ranghohe Beamte - nach Medienberichten Einsatzleiter am Stadion - versicherte, der Fan habe ihn beleidigt und bespuckt. Das Opfer bestritt die Vorwürfe. Er habe dem Beamten nur erklärt, dass er das Stadion vorzeitig verlassen habe, weil eines seiner Kinder sich schlecht gefühlt habe. Es steht Aussage gegen Aussage. Jedoch deutet auf dem Video nichts auf eine Spuckattacke seitens der Opfer hin.

kus/dpa

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