Ein ausgebranntes Auto liegt neben der Fahrbahn, die Feuerwehr ist vor Ort.
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Das E-Auto brannte nach dem Unfall komplett aus.

Krasser Unfall in Deutschland

Unheimliche Parallelen: 19-Jährige verbrennt in E-Auto - kurz später stirbt Bekannter bei ähnlichem Unfall

  • vonMarius Epp
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In Brandenburg ereignete sich ein furchtbares Familiendrama. Eine 19-Jährige flüchtete nach einem Streit - kurz darauf musste ihr Vater ihren Tod mit ansehen. Keine 14 Tage später, stirbt ein Freund bei einem Horror-Unfall.

  • Eine 19-jährige Frau streitet sich offenbar mit ihrer Familie. Sie flüchtet mit einem E-Auto - mit dem sie kurz darauf tödlich verunglückt.
  • Ihr Vater verfolgt sie und sieht, wie das Auto in Flammen aufgeht.
  • Keine 14 Tage später stirbt ein Freund bei einem schrecklichen Verkehrsunfall und es gibt fast unheimliche Parallelen.

Update vom 11. August 2020: Kaum 14 Tage sind vergangen und ein weiterer Horror-Unfall hat sich in Potsdam bei Brandenburg ereignet. Ein 22-Jähriger krachte mit seinem Audi A5 gegen einen Baum. Die Kollision war nach Angaben der Polizei so stark, dass der Baum nach dem Aufprall entwurzelte und auf das Auto geknallt. Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 22-Jährigen an der Unfallstelle feststellen. Wie die Nachrichtenagentur nonstopnews.de berichtet, war der Audi-Fahrer mit einem Audi S5 unterwegs. Nach ersten Ermittlungen der Polizei raste der 22-Jährige mit 220 km/h auf der Fahrländer Chausee Richtung Kartzow. Auf der Strecke gelte Tempolimit 70 km/h.

Der junge Mann aus Ketzin (Havelland) war mit der vor zwei Wochen verunglückten 19-Jährigen (siehe Erstmeldung vom 30. Juli) befreundet, teilt nonstopnews.de mit. Sie waren wohl gute Freunde berichten Medien. Zudem gibt es wohl weitere Parallelen: Offenbar hatte sich der 22-Jährige vor dem Unfall nach einem Streit mit seiner Freundin auf einer Party in seinen Sportwagen gesetzt. Die schrecklichen Bilder vom Unfallort müssten demnach auch Freunde des Opfers verarbeiten. Sie waren dem 22-Jährigen nach dem Streit hinterhergefahren.

Familiendrama: 19-Jährige flüchtet nach Streit mit Elektroauto - und verbrennt vor den Augen des Vaters

Erstmeldung vom 30. Juli 2020

Potsdam/Brandenburg - Ein mutmaßlicher Familienstreit nahm am Dienstag ein trauriges Ende. Eine 19-jährige Frau flüchtete mit einem Elektroauto, ihr Vater und ein Bekannter verfolgten sie. Sie fuhr so schnell, dass sie gegen einen Baum prallte, daraufhin fing das Fahrzeug sofort Flammen. Ersthelfer hatten noch versucht, die junge Frau zu befreien - aber es war schon zu spät.

Brandenburg: Junge Frau verbrennt in E-Auto - Ersthelfer kommen zu spät

Bei dem Fahrzeug handelte es sich offenbar um einen Audi E-tron. In einem Video von Focus Online beschreibt eine Ersthelferin die furchtbaren Szenen. „Als ich durch die Kurve kam, hab ich das brennende Auto gesehen, wir haben versucht mit Meißel und allem möglichen die Scheibe aufzuschlagen, mit dem Feuerlöscher versucht zu löschen, aber wir haben die Tür nicht aufgekriegt, dann kam uns das Feuer entgegen und dann mussten wir aufhören.“

Die Feuerwehr konnte nur noch die Leiche der Frau bergen. Der Vater traf laut eines Reporters vor Ort kurz nach dem Unfall ein und musste den Tod seiner Tochter mit ansehen. Die Einsatzkräfte hatten große Mühe, das brennende Fahrzeug zu löschen - offenbar waren die Akkus des Elektrowagens noch unter Spannung. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen zur genauen Ursache des Unfalls auf.

Unfall in Brandenburg heizt Diskussion über Sicherheit von E-Autos an

Der Unfall warf eine erneute Debatte über die Brandsicherheit von E-Autos auf. Wenn ein solches Fahrzeug brennt, stellt das für die Feuerwehr eine technische Herausforderung dar. Der zuständige Gemeindewehrführer Kristian Titsch sagte dem rbb am Mittwoch: „E-Autos sind relativ schwierig zu löschen, diese Erfahrungen haben wir nicht.“ Es bestünde die Gefahr, dass die brennende Batterie explodiert und die Einsatzkräfte in Gefahr bringt. Titsch warnte vor solchen Fällen in Zukunft. Die Politik müsse reagieren, fordert er. „Die Feuerwehr wird da oft erstmal nicht helfen können“, es fehle an Ausrüstung und Know-How.

Auch für einen Münchner endete die Fahrt mit einem Tesla in Flammen*. In Indien hat ein Arzt gestanden, 50 Taxifahrer ermordet und sie an Krokodile verfüttert zu haben. (epp) *tz.de ist Teil des Ippen-Redaktionsnetzwerks

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