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Die argentinische Präsidentin Cristina Fernandez hat Anzeigen für Sexkontakte in Zeitungen verboten

Präsidentin verbietet Sex-Annoncen in Zeitungen

Buenos Aires - Die argentinische Präsidentin Cristina Fernandez hat Anzeigen für Sexkontakte in Zeitungen verboten. Wie sie die Regelung begründet und was Kritiker befürchten:

Um Frauen vor Gewalt und Menschenhandel zu schützen, hat die argentinische Präsidentin Cristina Fernandez Anzeigen für Sexkontakte in Zeitungen verboten. Die Regelung tritt am (morgigen) Freitag in Kraft. Kritiker befürchten, Fernandez' Regierung werde das Gesetz gegen oppositionelle Medien einsetzen, denen damit eine Einnahmequelle gestrichen wird. Viele sind auf offizielle staatliche Anzeigen angewiesen. Das Verbot betrifft nach Regierungsangaben Anzeigentexte und -bilder, die “missbrauchen, diffamieren, diskriminieren, entehren, erniedrigen oder die Würde von Frauen bedrohen“.

dapd

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