Der amerikanische Prediger, der in einer großen Kampagne das Ende der Welt für vergangenen Samstag ankündigte, hat sich für seine ungenaue Vorhersage entschuldigt.

Prediger: Weltuntergang ist verschoben

Oakland - Der amerikanische Prediger, der in einer großen Kampagne das Ende der Welt für vergangenen Samstag ankündigte, hat sich für seine ungenaue Vorhersage entschuldigt. Jetzt nennt er einen neuen Termin. 

Es tue ihm leid, dass er die Daten nicht so genau berechnet habe, wie er es hätte tun sollen, sagte er am Montag der Presse in der Zentrale seines Medienunternehmens in Oakland. Der Weltuntergang sei um fünf Monate verschoben. Bei Gesprächen mit einem Freund an diesem für ihn schwierigen Wochenende sei ihm aufgegangen, dass der 21. Mai nicht der Tag der biblischen Entrückung, an dem Millionen Christen in den Himmel auffahren, sei, sondern der Tag des Jüngsten Gerichts, an dem Christus sein Urteil über alle Menschen gefällt habe.

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Der Erdball werde erst in fünf Monaten zerstört, sagte er. Weil Gott am Samstag bereits sein Urteil über die Errettung der Menschen gefällt habe, werde er seine Warnungen nun nicht mehr verbreiten, kündigte der Prediger an. Das sei ja nun sinnlos. Bis zum Ende der Welt am 21. Oktober werde sein Sender nur noch christliche Musik und andere christliche Programme ausstrahlen, kündigte er an.

dapd

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