+
2007 erklomm Taniguchi den Mount Everest.

Japanerin Kei Taniguchi

Preisgekrönte Bergsteigerin tödlich verunglückt

Tokio - Sie war als erste Frau mit dem Piolet d'Or, der wohl bedeutendsten Auszeichnung für außergewöhnliche Leistungen im extremen Bergsport, geehrt worden. Doch all ihre Erfahrung nützte Kei Taniguchi nichts.

Die 43-Jährige wurde am Dienstag nach eintägiger Suche an einem schneebedeckten Berg auf der nördlichen Hauptinsel Hokkaido von alarmierten Rettungskräften gefunden und in ein Krankenhaus gebracht. Dort konnte jedoch nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo nur noch ihr Tod festgestellt werden.

Sie hatte mit vier Männern den 1984 Meter hohen Berg Kuro im zentralen Hochland Daisetsuzan auf Hokkaido bestiegen, als sie sich während einer Ruhepause nach Angaben ihrer Begleiter aus dem Sicherungsseil ausklinkte und offenbar im Nebel abrutschte. In den Bergen auf Hokkaido herrschen gerade im Winter teils extrem harsche klimatische Bedingungen wie in alpinen Bergregionen üblich. Taniguchi hatte 2007 den Mount Everest, den höchsten Berg der Welt, erklommen. Sie war nach Angaben des japanischen alpinen Vereins eine der versiertesten Bergsteigerinnen der Welt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Vier Verletzte bei versuchtem Terroranschlag in New York
Mitten im Berufsverkehr am Montagmorgen knallt es am New Yorker Times Square. Ein 27-Jähriger will sich mit einer Art Rohrbombe in die Luft sprengen. Es gibt vier …
Vier Verletzte bei versuchtem Terroranschlag in New York
Mönchengladbach: Explosion in Mehrfamilienhaus 
Bei einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Mönchengladbach sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Detonation könnte absichtlich herbeigeführt worden sein.
Mönchengladbach: Explosion in Mehrfamilienhaus 
Youtube plant wohl eigenen Musik-Bezahldienst ab März 2018
Wie aus einem Medienbericht hervorgeht, plant die Plattform Youtube einen eigenen Musikservice für März des kommenden Jahres. 
Youtube plant wohl eigenen Musik-Bezahldienst ab März 2018
Vater schüttelt Baby - sieben Jahre Haft
Ein Vater, der sein Baby beinahe zu Tode geschüttelt hat, muss in der Schweiz in Haft. Es war nicht das erste Mal, dass der Mann so auf das Schreien eines Kindes …
Vater schüttelt Baby - sieben Jahre Haft

Kommentare