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Monsignore Kevin Wallin dealte nicht nur mit Crystal Meth, sondern vergnügte sich auch sexuell im Pfarrhaus

Er führte perverses Doppelleben

Dieser Priester gesteht: Ich dealte mit Meth

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Waterbury - Ein 61 Jahre alter Priester aus den USA hat vor Gericht gestanden, über Monate hinweg mit der Droge Crystal Meth gedealt zu haben. Auch sexuell führte er ein Doppelleben.

Der katholischer Priester Kevin Wallin aus dem US-Bundesstaat Connecticut hat sich vor Gericht des Drogenhandels schuldig bekannt. Der 61-jährige suspendierte Geistliche aus Waterbury gab an, 1,7 Kilogramm Methamphetamin erhalten und weiterverkauft zu haben, wie der US-amerikanische Sender CNN am Mittwoch unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft meldete. Kevin Wallin war überführt worden, nachdem er zwischen September und Januar sechsmal einem verdeckten Ermittler die Droge unter dem Szenenamen Crystal verkauft hatte. In der Wohnung des Priesters hätten sich Methamphetamin und Drogenzubehör gefunden.

CNN berichtet unter Berufung auf eine eidesstattliche Versicherung, dass Kevin Wallin ein Abkommen mit zwei Drogenlieferanten aus Kalifornien hatte. Er hatte den beiden offenbar versprochen, sie mit dem Geld zu bezahlen, das er durch den Weiterverkauf des Crystal Meth an Drogenabhängige und andere Dealer verdienen würde. Außerdem habe der 61-Jährige noch einen Nachbarn in seine Machenschaften hineingezogen, der für ihn die Drogen entgegennahm und an Käufer abgab, wenn Wallin selbst gerade nicht abkömmlich war.

"Monsignore Meth" auch ein Transvestit - Sex im Pfarrhaus

Doch das ist längst nicht alles: Einem Bericht der Huffington Post zufolge, soll "Monsignore Meth" sich auch als Transvestit vergnügt und im Pfarrhaus Sex gehabt haben. Abnehmer für seine Drogen fand er außerdem in einem Sex-Shop in der US-Stadt North Haven. Mitarbeiter der Diozöse berichteten der Zeitung zudem von "bizarren Sex-Spielzeugen", die sie in der Wohnung des 61-Jährigen gefunden hätten.

Dem Geistlichen drohen nun elf bis 14 Jahre Haft. Ohne ein Schuldbekenntnis hätte die Maximalstrafe lebenslänglich und bis zu 10 Millionen Dollar, umgerechnet 7,8 Millionen Euro, betragen, so der Sender. Ein Urteil werde für den 25. Juni im Gericht in Hartford erwartet.

mm/kna

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