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Hans Uhlmann vom Naturschutzverein Mellumrat hält am Strand der Insel Wangerooge einen Holzgliedermaßstab neben den Unterkiefer eines angeschwemmten toten Pottwals.

Veterinäramt ermittelt

Proben von toten Pottwalen auf Wangerooge entnommen

Wangerooge - Den auf der Nordseeinsel Wangerooge angeschwemmten zwei toten Pottwalen sind Proben entnommen worden. Diese zeigen: Sie wurden schon tot an die Küste angespült.

Im Auftrag des Veterinäramtes solle so die Todesursache ermittelt werden, sagte Inselbürgermeister Dirk Lindner am Samstag. Er wollte am Nachmittag mit Niedersachsens Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz und Vertretern vom Nationalpark Wattenmeer erneut zu den Pottwalen an der Ostspitze der Insel fahren.

Die Tiere sind nur bei Niedrigwasser zu erreichen. Sie lägen vor dem Strand auf einer Sandbank, die bei Hochwasser überspült sei, sagte ein Sprecher der Naturschutzgemeinschaft Mellumrat.

„So wie es sich darstellt, sind die Tiere schon tot dort angetrieben worden“, sagte Lindner, der die Pottwale schon am Freitagnachmittag in Augenschein genommen hatte. „Sie haben sich wohl verschwommen. Sobald sie in die Nordsee abbiegen, haben sie keine Chance.“

Die verendeten männlichen Tiere sind 12,80 und 11,70 Meter lang. Nach Angaben der Polizei weisen sie lediglich geringe Verletzungen auf, die offenbar nicht zum Tod beigetragen haben.

dpa

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