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Insgesamt elf Männer müssen sich vor Gericht verantworten. Foto: Patrick Seeger

Dritter Verhandlungstag

Prozess um Gruppenvergewaltigung Freiburg geht weiter - Opfer soll nichtöffentlich aussagen

Elf Männer stehen in Freiburg vor Gericht, weil sie eine 18-Jährige vergewaltigt haben sollen. Der Prozess wird mit dem dritten Verhandlungstag fortgesetzt.

Update vom 08.07.2019, 14:24 Uhr: Im Prozess um die Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen vor einer Disco in Freiburg soll das Oper nun unter Ausschluss der Öffentlichkeit aussagen, wie die dpa in Berufung auf deren Anwältin und die Staatsanwaltschaft meldet. Die junge Frau leide unter der Tat und müsse in ihren Persönlichkeitsrechten geschützt werden. So soll ihre Aussage ohne Publikum und Presse per Video in den Gerichtssaal übertragen werden, damit ihr ein Aufeinandertreffen mit den elf Angeklagten erspart werde. Wann und wie das genau geschehen soll, steht nach Angaben des Gerichts noch nicht fest.

Prozess um Gruppenvergewaltigung Freiburg wird fortgesetzt

Erstmeldung vom 08.07.2019, 05:23 Uhr:

Freiburg (dpa) - Der Prozess um die Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen vor einer Disco in Freiburg wird nach den Aussagen der ersten sieben Angeklagten zu ihren Personalien heute (9.00 Uhr) fortgesetzt. Dabei sollen die vier weiteren Angeklagten zur Person befragt werden.

Danach will sich das Gericht mit den Vorwürfen gegen die insgesamt elf Angeklagten befassen. Bis auf eine Ausnahme haben alle angekündigt, zu den Vorwürfen der Anklage schweigen zu wollen. Es ist der dritte Verhandlungstag in dem Strafprozess, der Ende Juni begonnen hat.

Angeklagt sind Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren, die meisten von ihnen sind Flüchtlinge. Ihnen wird vorgeworfen, Mitte Oktober vergangenen Jahres eine 18-Jährige nachts in Freiburg nach einem Discobesuch in einem Gebüsch vor der Diskothek vergewaltigt zu haben. Für den Prozess sind Verhandlungstage bis Ende Dezember geplant. Einen Termin für mögliche Urteile gibt es noch nicht (Az. 6 KLs 181 Js 1138/19 AK 2/19 und 6 KLs 181 Js 35640/18 AK 3/19).

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