Prozess um Voodoo-Zauber und Prostitution neu eröffnet

Frankfurt - Mit Voodoo-Zauber sollen Frauen zur Prostitution gezwungen worden sein. Vier mutmaßliche Zuhälter und Menschenhändler stehen nun vor dem Frankfurter Landgericht.

Sie sollen junge Frauen aus Nigeria nach Deutschland gelockt und mit einem Ritual zur Prostitution in Deutschland, Dänemark oder Schweden gezwungen haben. Der erste Prozess war kurz vor dem Urteil geplatzt, weil sich der Vorsitzende Richter verletzt hatte und deswegen ausgefallen war.

Die drei Frauen im Alter von 31 bis 36 Jahren und der 31-jährige Mann sollen zu einer Menschenhändlerbande gehören, die ihre Opfer laut Anklage mit dem sogenannten Voodoo-Zauber eingeschüchtert hat. Den Opfern sei gesagt worden, wenn sie nicht den Anweisungen der Angeklagten folgten, würden sie oder ihre Familien sterben oder dem Siechtum verfallen.

dapd

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