+
Der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin kurz vor seinem Start zum ersten bemannten Weltraumflug im April 1961. Foto: Lehtikuva/Oy

Putin lobt Zusammenarbeit in der Raumfahrt

Moskau (dpa) - Am 55. Jahrestag des ersten Flugs eines Menschen im Weltall hat Kremlchef Wladimir Putin sich für eine starke internationale Zusammenarbeit in der Raumfahrt ausgesprochen.

"Egal mit welchen Schwierigkeiten wir auf der Erde konfrontiert werden, die Menschen im Kosmos arbeiten Seite an Seite, Hand in Hand und helfen einander", sagte Putin bei einer Videokonferenz mit der Besatzung der Internationalen Raumstation ISS. Derzeit arbeiten auf dem Außenposten der Menschheit drei Russen, zwei US-Amerikaner und ein Brite.

Mit zahlreichen Gedenkaktionen erinnerte die stolze Raumfahrtnation Russland mit dem sogenannten Tag der Raumfahrt an den historischen Flug von Juri Gagarin. Als erster Mensch flog der russische Kosmonaut am 12. April 1961 für 108 Minuten ins All.

Das Moskauer Kosmonauten-Museum würdigt das Jubiläum mit einer Sonderausstellung. Zudem nahm ein eigens gestalteter "Kosmos-Zug" zum Jahrestag seinen Dienst in der Moskauer Metro auf. In dem Sonderzug erzählen Schautafeln von großen Wegmarken der russischen Raumfahrt.

Gagarin wird bis heute in Russland als Nationalheld verehrt. "Gagarin steht in einer Reihe mit den großen Entdeckern der Welt", sagte Igor Burenkow, Sprecher der Raumfahrtbehörde Roskosmos. Auch auf dem Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan sowie auf dem Gelände von Russlands neuem Kosmodrom Wostotschny wurde Gagarins Flug gefeiert.

Kosmonauten-Museum Moskau

Sonderzug in der Metro

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Geburtstag ohne Freunde: Machen Sie Alicia (5) eine Freude!
Lauffen am Neckar - In wenigen Tagen wird Alicia sechs Jahre alt. Seinen Geburtstag wird das Mädchen ohne Freunde feiern, denn weil Alicia Autistin ist, hat sie keine. …
Geburtstag ohne Freunde: Machen Sie Alicia (5) eine Freude!
Heißluftballon muss zwischen Häusern notlanden
Salzburg - Ein mit mehreren Personen besetzter Heißluftballon hat mitten in einem eng bebauten Wohngebiet in Salzburg notlanden müssen. 
Heißluftballon muss zwischen Häusern notlanden
Mindestens 39 Tote bei Zugunglück in Südindien
Neu Delhi - Die Lok und sieben Waggons entgleisen, einige kippen um und bleiben auf der Seite liegen: Dutzende Reisende sterben bei dem Zugunglück in Indien, einige von …
Mindestens 39 Tote bei Zugunglück in Südindien
Tod im Feuer: Ungarische Schüler sterben auf der Autobahn
Unbeschwert hatten ungarische Schüler und ihre Begleiter in Frankreich ihren Skiurlaub verbracht - bis der Reisebus mitten in der Nacht auf der Rückreise gegen einen …
Tod im Feuer: Ungarische Schüler sterben auf der Autobahn

Kommentare