Quakender Rucksack: Froschdieb verrät sich selbst

Wien - Ein Jäger hat in Österreich einen Froschdieb auf frischer Tat ertappt. Der Italiener war mit einem prallen Rucksack ausgestattet - aus dem verdächtige Geräusche kamen.

Das laute Quaken aus seinem Rucksack überführte ihn: Ein Froschdieb ist in Südösterreich von einem Jäger erwischt worden. In seinem Rucksack hatte er 60 Grasfrösche, die streng geschützt sind, wie die Kronen-Zeitung am Dienstag berichtete. Der Italiener habe angegeben, dass er die knapp zehn Zentimeter großen, bräunlichen Frösche zum “Eigenverzehr“ aufgesammelt habe.

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Doch der Bezirksjägermeister glaubte kein Wort. Denn in Italien gelten die im österreichischen Bundesland Kärnten leicht zu findenden Grasfrösche als Delikatesse, die auch in Restaurants angeboten wird. "Die Italiener sind mir bereits im Vorjahr aufgefallen", schildert Carl Gressel. "Dieses Mal habe ich sie auf frischer Tat erwischt."

Immer wieder kommen Froschfänger über die Grenze und leeren zum Teil auch Sammelkübel an den Amphibienschutzzäunen. Die Höchststrafe für Frosch-Fangen beträgt rund 3500 Euro.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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