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Zwei illegale Einwanderer starben in einer Kabeltrommel an Herzversagen.

Herzversagen! Qualvoller Tod zweier Einwanderer

Burghaun/Fulda - Die beiden illegalen Einwanderer, die versteckt in einer Kabeltrommel gefunden wurden, sind einen qualvollen Hitzetod gestorben. Ihre Identität konnte bisher nicht geklärt werden.

Die beiden illegalen Einwanderer, die versteckt in einer Kabeltrommel gefunden wurden, sind einen qualvollen Hitzetod gestorben. “Die Männer haben angesichts von Sauna-Temperaturen in der Trommel einen jämmerlichen Hitzetod erlitten“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Fulda am Dienstag. Todesursache sei Herzversagen.

Der Lastwagen mit der Trommel war von Patras in Griechenland nach Niedersachsen unterwegs. Der Fahrer hatte die toten Passagiere am Sonntag bei einem Check auf einem Autobahnrastplatz in Osthessen entdeckt. An den bereits stark verwesten Leichen seien keine Zeichen von Gewalt gefunden worden, so die Staatsanwaltschaft.

Zur Identität und Nationalität konnten die Ermittler nichts sagen. Der eine Mann sei zwischen 20 und 25 und der andere etwa 30 Jahre alt gewesen. Laut Polizei handelte es sich um illegale Einwanderer, die sich als blinde Passagiere in der mannshohen Trommel versteckt hatten.

Der Todeszeitpunkt konnte nicht mehr ermittelt werden. Wie die beiden Männer in die Trommel kamen, sollten nun griechische Behörden ergründen, sagte der Fuldaer Staatsanwalt. Der griechische Lastwagenfahrer, der die am 3. Mai in Patras aufgegebene Fuhre in Venedig übernahm und bis nach Deutschland fuhr, sei unverdächtig und habe nichts mit dem Fall zu tun.

dpa

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