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Trauernde legten vor dem Wohnhaus des getöteten Jungen Blumen, Kerzen und Teddybären nieder.
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Trauernde legten vor dem Wohnhaus des getöteten Jungen Blumen, Kerzen und Teddybären nieder.

Mutter und Stiefvater verhaftet

Grausamer Verdacht um getöteten Jungen (2): Wollten Mutter und ihr Freund einen Missbrauch verheimlichen? 

Am Samstagmittag meldete eine Mutter den Tod ihres zweijährigen Sohnes. Die Obduktion bestätigte den Verdacht, dass der Junge keines natürlichen Todes starb.

  • Am Samstagmittag, den 11. Juli meldete eine Frau aus Querfurt den Tod ihres zweijährigen Sohnes.
  • Bei der Obduktion wurden schwerste Verletzungen und Missbrauchs-Spuren am Körper des toten Jungen festgestellt.
  • Die Mutter und der Stiefvater der Kleinkindes sind in Untersuchungshaft.

München/Querfurt - Am Samstagmittag, den 11. Juli meldete Uta F. den Tod ihres zweijährigen Sohnes Tim. Sanitäter, Notarzt und Polizei rückten aus und versuchten den Jungen wieder zu beleben - ohne Erfolg. Tims leiblicher Vater, der sich wohl regelmäßig um seinen Sohn kümmerte, lag zu diesem Zeitpunkt im Krankenhaus. Der Freund der Mutter, der 30-jährige Dennis K., schlief währenddessen im Kinderzimmer der Wohnung in Querfurt. Am Eingang des Gebäudes legten Trauernde Kerzen, Blumen und Teddybären nieder.

Querfurt: Obduktion des Jungen deutet auf unnatürlichen Tod hin

Im Oktober hätte der kleine Tim seinen dritten Geburtstag gefeiert. In seinem kurzen Leben musste er allerdings offenbar einige schlimme Dinge erleben. Bei der Obduktion wurden schwerste Verletzungen am Körper des toten Jungen festgestellt. Zudem wurde der Verdacht, dass es sich nicht um einen natürlichen Tod gehandelt habe, bestätigt. Das teilten die Polizeiinspektion und die Staatsanwaltschaft Halle am Sonntagabend mit. Der Stiefvater soll das Kleinkind sexuell missbraucht haben.

Im Video: So können Sie Ihre Kinder vor sexueller Gewalt schützen

Querfurt: Mutter und Stiefvater des verstorbenen Kleinkindes in Untersuchungshaft

Tims Mutter und ihr Freund sitzen seit dem Wochenende in Untersuchungshaft. „Der Haftbefehl für den Lebensgefährten lautet auf schweren sexuellen Missbrauch, der Mutter wird Misshandlung von Schutzbefohlenen vorgeworfen“, erklärte Staatsanwalt Klaus Wiechmann gegenüber der Bild.  

Den beiden Verhafteten seien Blutproben entnommen worden, um einen Alkohol- oder Drogenkonsum zu überprüfen. Der Stiefvater sei beim Eintreffen der Rettungskräfte alkoholisiert gewesen. Die Drogensucht der Mutter, die seit vielen Jahren Crystal Meth konsumierte, war dem Umfeld der Familie und dem Jugendamt bekannt. 

Querfurt: Nachbarn schildern schlimme Verhältnisse zwischen Tim und seiner Mutter 

Am Sonntagabend, sowie Montagvormittag sicherten die Einsatzkräfte der Polizei und Spurensicherung weitere Beweise und befragten Anwohner. Eine Nachbarin der Familie berichtete gegenüber der Bild: „Es war schlimm. Die Mutter war selten draußen mit dem Jungen. Ich habe sie zuletzt im Oktober mal mit ihm auf der Straße gesehen. Ansonsten hörte ich den Kleinen immer über mir in der Wohnung rumlaufen. Zuletzt habe ich ihn Freitagabend gehört.“

Die Ermittlungen stünden noch ganz am Anfang, deshalb würden weitere Details noch nicht veröffentlicht, teilten die Polizeiinspektion und die Staatsanwaltschaft Halle am Sonntagabend mit. „Es wäre gut möglich, dass im Laufe der Ermittlungen auch der Haftgrund geändert wird“, berichtete Staatsanwalt Wiechmann. Sollte sich herausstellen, dass der Stiefvater den kleinen Tim tötete, um einen Missbrauch zu verheimlichen, drohe ihm eine Anklage wegen Mordes.

In Mecklenburg-Vorpommern kam es am Samstagnachmittag (11. Juli) ebenfalls zu einem erschütternden Missbrauchsfall. Im März kam es zudem zu einer Vergewaltigung* in einem Münchner Parkhaus. 

Im Juni soll ein 25-jähriger Münchner eine Teenagerin in einem Hotelzimmer vergewaltigt* haben. Drei Freunde werden beim Angeln in Florida brutal getötet. Einer von ihnen kann im Sterben noch letzte Details preisgeben.

Anfang Juni wurde eine Frau durch den Olympiapark verfolgt. Anschließend kam es zu einer schrecklichen Tat in ihrer Wohnung. 

In Berlin und Brandenburg wird ein Serien-Vergewaltiger gesucht. Die Polizei fahndet mit Hochdruck. Auch in Potsdam wurde eine junge Frau vergewaltigt. Ein Verdächtiger ist zu Fuß in einen Wald geflohen. In der Ukraine hat ein Bewaffneter in einem Bus 20 Menschen in seine Gewalt gebracht. (ph mit dpa) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerks

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