Ex-Freund kommt nicht über Trennung hinweg

Horror-Tinder-Date: Frau trifft sich mit Fremden - und wird brutal für immer gezeichnet

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Die Britin Ellie Chessell hat sich gerade von einer Trennung erholt und plant ein Treffen mit einem Tinder-Date. Doch dann wird sie von einem Fremden angegriffen und mit Säure überschüttet. 

Madeira - Das Jahr 2016 war für die Britin Ellie Chessell kein leichtes: Nach zwei Jahren Beziehung trennt sie sich von ihrem Freund, zieht mehrere hundert Kilometer von der portugiesischen Insel Madeira in die Algarve-Region. Nach einiger Zeit geht es ihr jedoch wieder besser, sie will einen neuen Mann kennenlernen. Deshalb meldet sich die 29-jährige Reiseleiterin bei der Dating-App Tinder an. 

Und tatsächlich: Sie entdeckt jemanden, den sie interessant findet: „Diogo“. Die beiden vereinbaren ein persönliches Treffen. Als Chessell gerade auf dem Weg zu dem vereinbarten Treffpunkt ist, wird sie von einer fremden Person angegriffen. Der Mann überschüttet Chessell mit zwei Liter Säure und verätzt so rund 50 Prozent ihres Körpers. Das berichtet unter anderem die britische Daily Mail

„Ich werde dich finden... Du wirst sterben!“

Der Polizei berichtet die 29-Jährige: „Ich dachte erst, dass die Flüssigkeit Urin ist, weil es sich warm anfühlte. Aber dann merkte ich schnell, dass es Säure war, es fing an, auf meiner Haut zu brennen.“ Erst dann habe sie realisiert, dass ihr Ex-Freund sie in eine Falle gelockt habe.

Bereits einen Monat vor dem gewaltsamen Übergriff auf Chessell hätte der Ex-Freund die Reiseleiterin erstmals bedroht. In einer Nachricht an Chessell stand: „Ich werde dich finden... Du wirst sterben!“

„Diogo“ und Ex-Freund im Gefängnis

Bei „Diogo“, der mittlerweile wegen Heroinbesitzes in Uganda verhaftet worden ist, soll es sich um einen Auftragsmörder handeln. Er sitzt derzeit in Afrika im Gefängnis. Sobald er ausgeliefert wird, soll ihm der Prozess gemacht werden. Und auch der Ex-Freund Chessells befindet sich dem Bericht zufolge im Gefängnis.

Chessell selbst befindet sich wieder in Großbritannien, wo sie sich einer Nachbehandlung der Verbrennungen unterzieht. Sie schaut wieder positiv in die Zukunft: „Ich hatte eine Karriere bei TUI, die mir Spaß gemacht hat und von der ich erwarte, dass ich sie weiterführen kann.“ Bis sie sich vollständig erholt habe, sei das aber noch auf Eis gelegt. 

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Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook / dpa

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