+
Im Stadtteil Schöneberg war ein Auto frontal mit dem Lastwagen zusammen gestoßen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Drei Schwerverletzte

Raser baut Autounfall mitten in Berlin

Ein Auto gerät mitten in Berlin ins Schleudern und rammt auf der Gegenspur einen Lastwagen. Drei Menschen werden schwer verletzt. Der nächtliche Fahrer war deutlich zu schnell.

Berlin (dpa) - Ein rasender Autofahrer hat in Berlin einen schweren Unfall verursacht. Drei Menschen wurden dabei in der Nacht zum Montag schwer verletzt. Spekulationen, dass sich Fahrer ein illegales Rennen geliefert haben könnten, wies die Polizei zurück, dafür gebe es keinerlei Hinweise.

Nach Zeugenaussagen raste eine schwarze Limousine gegen 5.00 Uhr morgens durch den Stadtteil Schöneberg. Der 26 Jahre alte Fahrer überholte ein anderes Auto, kam dabei ins Schleudern, geriet auf die Gegenfahrbahn und knallte in einen entgegenkommenden Lastwagen. Der Autofahrer, ein 26-jähriger Mitfahrer auf der Rückbank und der 47 Jahre alte LKW-Fahrer wurden schwer verletzt. Sie kamen in die Intensivstation eines Krankenhauses. Der Beifahrer in der Limousine blieb unverletzt. Er versuchte, vom Unfallort zu flüchten.

Ein Gutachter ging laut Polizei von deutlich überhöhter Geschwindigkeit aus. Fotos des Unfallorts zeigten die völlig zerstörte Front- und Seitenpartie des Autos und massive Schäden am Lastwagen.

In der Berliner Innenstadt fallen immer wieder Raser auf, die teils nur für kurze Strecken ihre Autos massiv und lautstark beschleunigen. Unfallträchtig waren zuletzt auch illegale Autorennen, zu denen sich einige Raser verabreden. Derzeit läuft in Berlin ein großer Prozess gegen zwei Männer, die am 1. Februar mit zwei Autos über den Kufürstendamm rasten - als das Rennen außer Kontrolle geriet, wurde damals ein Unbeteiligter getötet.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Soziale Aktion: Polizei fahndet nach einem ganz besonderen Bären
„Heia“ ist weg: Mit einer ungewöhnlichen Vermisstenanzeige will die Polizei im Ruhrgebiet dem dreijährigen Malte helfen. Der hat seinen Kuschelbären verloren und kann …
Soziale Aktion: Polizei fahndet nach einem ganz besonderen Bären
Erdrutsch im Kongo: Mindestens 40 Menschen sterben
Bei einem Erdrutsch aufgrund starkem Regen im zentralafrikanischen Kongo sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen.
Erdrutsch im Kongo: Mindestens 40 Menschen sterben
Zugbegleiterin wird von Regionalbahn überrollt - und stirbt
Eine Zugbegleiterin ist im Bahnhof in Amstetten (Baden-Württemberg) von einem Zug überrollt und tödlich verletzt worden.
Zugbegleiterin wird von Regionalbahn überrollt - und stirbt
Vor fahrenden Zug gestürzt: Psychisch kranke Schwangere reißt drei Kinder mit in den Tod
Eine psychisch kranke Schwangere hat sich in Rumänien vor einen fahrenen Zug gestürzt und ihre drei kleinen Kinder mit in den Tod gerissen.
Vor fahrenden Zug gestürzt: Psychisch kranke Schwangere reißt drei Kinder mit in den Tod

Kommentare