Harte Strafe

Raser in Frankreich zu einem Jahr Gefängnis verurteilt

In Frankreich ist ein Raser zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden. Der 21-Jährige war mit Tempo 163 in einen Blitzer gerauscht. Doch das war noch nicht alles.

Die Staatsanwaltschaft in Dijon teilte am Dienstag mit, das Urteil sei nach einer beispiellosen Verfolgungsjagd des 21-Jährigen mit der Polizei ergangen. Der Belgier war demnach am Sonntag im Osten Frankreichs mit 163 Stundenkilometern geblitzt worden. 

Aufforderungen der Polizei zum Anhalten leistete er keine Folge. Stattdessen raste er den Beamten davon und kam erst mehr als 100 Kilometer weiter zum Stehen - und das auch nur wegen eines Staus. Zwischenzeitlich erreichte der Verkehrsrowdy den Ermittlern zufolge Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 230 Stundenkilometern. 

Diese Strafe droht dem Beifahrer 

Den Vater des Rasers, der als Beifahrer im Wagen saß, verurteilte das Gericht in Mâcon im Departement Saône-et-Loire zu einer siebenmonatigen Haftstrafe. Nach Überzeugung des Gerichts stiftete er seinen Sohn zu der Kamikaze-Fahrt an. Die Mutter und Nichte des Fahrers, die ebenfalls im Auto saßen, kamen ohne Strafen davon.

Kuriose Blitzer-Bilder: Die verrücktesten Radarfotos

Afp

Rubriklistenbild: © AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Lotto am Mittwoch vom 18.07.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen von heute
Lotto am Mittwoch vom 18.07.2017: Hier finden Sie die aktuellen Lottozahlen vom Mittwoch. 4 Million Euro liegen heute im Jackpot.
Lotto am Mittwoch vom 18.07.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen von heute
Vater (†63) und Tochter (†5) tot in Haus gefunden: Schlimmste Befürchtung bestätigt
Am Montagnachmittag findet eine Frau ihre fünfjährige Tochter in der Wohnung des Vaters (63) – beide liegen leblos auf dem Boden. Einen Tag später bestätigen sich die …
Vater (†63) und Tochter (†5) tot in Haus gefunden: Schlimmste Befürchtung bestätigt
Leiche im Main identifiziert: Polizei vor Rätsel um 16-jährigen Toten
Leiche im Main identifiziert: Polizei Frankfurt vor Rätsel um 16-jährigen Toten aus Offenbach.
Leiche im Main identifiziert: Polizei vor Rätsel um 16-jährigen Toten
Extra Rundfunkbeitrag für Zweitwohnungen verfassungswidrig
Der große Paukenschlag bleibt aus: Das Bundesverfassungsgericht erteilt dem Rundfunkbeitrag weitgehend seinen Segen. Damit bleibt alles beim Alten - fast.
Extra Rundfunkbeitrag für Zweitwohnungen verfassungswidrig

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.