Heftige Kritik nach Aushang

Aus Angst vor Terror: Fitnessstudio will keine Migranten mehr

Ein Aushang vor einem Fitnessstudio in Güstrow sorgt für Wirbel. Es sollen keine Ausländer mehr als Mitglieder aufgenommen werden, steht darauf. Der Betreiber dementiert. 

Güstrow - Ein Aushang, der es in sich hat. Ein Fitnessstudio in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) muss sich heftige Vorwürfe gefallen lassen. 

Eine Filiale der Kette EasyFitness hatte mit einem handschriftlichen Plakat angekündigt, in Zukunft keine Migranten als Mitglieder mehr aufzunehmen und das ganze mit der Terrorgefahr begründet. Wörtlich hieß es auf dem Papier, dass im Internet verbreitet wurde: „Aufgrund jüngster Vorkommnisse (Terrorverdacht + Festnahmen) und zum Schutz unserer Mitglieder, werden wir ab SOFORT keine Mitbürger mit Migrationshintergrund mehr aufnehmen.“ 

Zahlreiche Medien haben den Fall aufgegriffen und berichten darüber. Laut Betreiber des Fitnessstudios soll das Plakat nicht abgesprochen gewesen sein und nicht die Philosophie von EasyFitness widerspiegeln. „Wir distanzieren uns klar von solchen Äußerungen und heißen auch in Zukunft alle Menschen herzlich willkommen“, heißt es bei Facebook. 

Hintergrund der Aktion soll sein, wie Medien berichten, dass drei Verdächtige, die bei einem Antiterroreinsatz vom Mittwoch in Güstrow kurzzeitig festgenommen wurden, in dem Studio trainieren. 

ch

Rubriklistenbild: © dpa /Screenshot/Twitter

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Unbekannter filmt mit Drohne nackten Mann im Bad
Mit einer Drohne hat ein Unbekannter Menschen in einem Haus gefilmt. Für einen Mann war das besonders schlimm: Er war gerade nackt.
Unbekannter filmt mit Drohne nackten Mann im Bad
Totale Sonnenfinsternis am 21. August 2017: Alle Infos zu dem Naturspektakel 
Am 21. August 2017 steht den USA die erste totale Sonnenfinsternis seit 38 Jahren bevor. Hier erhalten Sie alle Eckdaten und wichtige Hintergründe zu dem seltenen …
Totale Sonnenfinsternis am 21. August 2017: Alle Infos zu dem Naturspektakel 
Mann erschossen - Polizei prüft mögliche Kontakte in Rockerszene
Als er gerade seine Tochter im Auto anschnallen wollte, wurde der Mann erschossen. Die Polizei schließt eine Verbindung zur Rockerszene nicht aus.
Mann erschossen - Polizei prüft mögliche Kontakte in Rockerszene
Bluttat in Finnland: Polizei bestätigt zwei Tote
In der finnischen Stadt Turku hat ein Angreifer auf mehrere Menschen eingestochen. Die Polizei spricht von zwei Toten. Ein Täter wurde festgenommen - die Polizei fahndet …
Bluttat in Finnland: Polizei bestätigt zwei Tote

Kommentare