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Der Hinweis einer Zeugin führte am Montag zu den verschwundenen Kindern aus Ratingen.

Am Sonntagabend weggelaufen

Vermisste Kinder aus Ratingen wieder aufgetaucht - Grund ihres Verschwindens ist kurios

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Seit Sonntagabend fehlte von zwei Kindern aus Ratingen jede Spur. Doch der Hinweis einer Zeugin war entscheidend. Auch der Grund ihres Verschwindens ist nun bekannt.

Ratingen: Vermisste Kinder wieder da - Grund ihres Verschwindens ist kurios

Update vom 30. April 2019, 7.25 Uhr: Die in Ratingen vermissten Kinder sind seit Montag wieder bei ihren Eltern. Die Sechsjährige und der 14-Jährige wurden in der Nähe eines Bolzplatzes gefunden. Laut Polizei hatten sie noch am Sonntag an einer Kleingartenanlage gespielt, ihre Eltern hatten sie gegen 20 Uhr nicht mehr gefunden und um 21 Uhr die Polizei alarmiert. Die hatte in der Nacht mit bis zu 100 Beamten, einem Hubschrauber und mehreren Spürhunden nach den beiden Kindern gesucht und am Montagmorgen eine Öffentlichkeitsfahndung gestartet.

Nun ist der Grund ihres Verschwindens bekannt: Nach ersten Informationen der Polizei hatten das Mädchen und der Junge offenbar keine Lust am Montag in die Schule zu gehen.

Marvin dagegen verschickte noch eine WhatsApp - seitdem ist der damals 13-Jährige verschwunden. Das ist nun zwei Jahre her. Die Polizei hat nun erneut einen Fahndungsaufruf gestartet. 

Ratingen: Vermisste Kinder sind wieder da - Zeugin führte Polizei zu ihnen

Update vom 29. April 2019, 11.45 Uhr: Die zwei seit Sonntagabend in Ratingen vermissten Kinder sind wohlbehalten wieder aufgetaucht. Sie wurden bei einer Suchaktion entdeckt, nachdem sie zuvor von einer Zeugin gesehen wurden, wie die Polizei in Nordrhein-Westfalen am Montag mitteilte. Die Ermittler gehen demnach zurzeit von einem „freiwilligen Verschwinden“ des 14-jährigen Jungen und des sechsjährigen Mädchens aus. Über die genauen Hintergründe wisse man noch nichts, sagte ein Polizeisprecher.

Das war die Erstmeldung: Zwei Kinder spurlos verschwunden - Große Suchaktion der Polizei erfolglos

Ratingen - Seit Sonntagabend werden in Ratingen zwei Kinder im Alter von 6 und 14 Jahren vermisst. Der ältere Junge hatte nach Angaben der Polizei gemeinsam mit dem jüngeren Mädchen im Bereich einer Kleingartenanlage an der Fliedner Straße in Ratingen-Süd gespielt. Beide waren mit ihren Fahrrädern unterwegs. Gegen 20 Uhr bemerkten dann die Eltern der jeweiligen Kinder deren Verschwinden.

Ratingen: Mädchen und Junge spurlos verschwunden - Polizei sucht mit 100 Beamten und veröffentlicht Bilder

Das Verschwinden der Kinder wurde der Ratinger Polizei kurz danach gemeldet. Seitdem hat diese die ganze Nacht zu Montag mit bis zu 100 Beamten, einem Hubschrauber und mehreren Spürhunden nach den beiden Kindern gesucht. Doch trotz dieser intensiven Suche sowie Mitfahndung öffentlicher Verkehrsbetriebe und örtlicher Taxizentralen verliefen bisher alle Suchmaßnahmen ohne Erfolg. Eine Sprecherin der Polizei sagte gegenüber der Deutschen Presseagentur, dass die Umstände des Verschwindens völlig unklar sind.

Aus diesem Grund startete die Polizei auf Wunsch der Angehörigen eine Öffentlichkeitsfahndung nach den zwei Vermissten. Auch Bilder der Kinder wurden am Montagmorgen veröffentlicht. 

Ratingen: Wer hat eines oder beide Kinder seit dem Sonntagabend gesehen?

Sachdienliche Hinweise dazu nehmen die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210, aber auch jede andere Polizeidienststelle sowie der polizeiliche Notruf 110, jederzeit entgegen.

Lesen Sie auch: Illegaler Organhandel und tote Kinder? Schock-Nachricht aus München aufgeklärt

Mehrere tote Jugendliche und illegaler Organhandel - diese angebliche Warnung der Polizei München sorgte vor einigen Tagen im Internet für Angst. Jetzt gibt es Aufklärung auf Merkur.de*.

Noch immer fehlt auch von Rebecca Reusch aus Berlin jede Spur. Ihre Familie ergreift jetzt drastische Maßnahmen. Die Polizei Berlin sucht nun auch nach Fritz Hagedorn. Der Sportstudent ist seit bisher drei Wochen verschwunden. Eine Familie blieb mit ihrem Auto im Schnee stecken. Die Eltern trafen eine folgenschwere Entscheidung. Zwei ihrer drei Kinder waren daraufhin verschwunden.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

fm/dpa

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