Ratsherr muss für „blöde Kuh“ teuer bezahlen

Wieda - Als „blöde Kuh“ hat ein Ratsherr aus dem Harz die örtliche Jugendpflegerin bezeichnet und muss dafür nun eine saftige Geldstrafe zahlen.

1200 Euro kostet den Mann die Beleidigung. Das entschied das Amtsgericht Herzberg und folgte damit einem Antrag der Staatsanwaltschaft, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Zu der Beleidigung war es einem Bericht des „Harzkuriers“ zufolge gekommen, als die Frau den Ratsherrn aus dem Ferienort Wieda darauf hinwies, dass er im Jugendraum keine Wahlplakate aufhängen dürfe. Der 79-Jährige war wegen übler Beleidigungen anderer Kommunalpolitiker schon wiederholt von Sitzungen des Ortsrates Wieda ausgeschlossen worden. Einmal musste ihn die Polizei abholen, als er sich weigerte, den Saal zu verlassen.

dpa

Unbedachte Worte zu Polizisten können kosten

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