Ratsherr muss für „blöde Kuh“ teuer bezahlen

Wieda - Als „blöde Kuh“ hat ein Ratsherr aus dem Harz die örtliche Jugendpflegerin bezeichnet und muss dafür nun eine saftige Geldstrafe zahlen.

1200 Euro kostet den Mann die Beleidigung. Das entschied das Amtsgericht Herzberg und folgte damit einem Antrag der Staatsanwaltschaft, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Zu der Beleidigung war es einem Bericht des „Harzkuriers“ zufolge gekommen, als die Frau den Ratsherrn aus dem Ferienort Wieda darauf hinwies, dass er im Jugendraum keine Wahlplakate aufhängen dürfe. Der 79-Jährige war wegen übler Beleidigungen anderer Kommunalpolitiker schon wiederholt von Sitzungen des Ortsrates Wieda ausgeschlossen worden. Einmal musste ihn die Polizei abholen, als er sich weigerte, den Saal zu verlassen.

dpa

Unbedachte Worte zu Polizisten können kosten

Unbedachte Worte zu Polizisten können kosten

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Auto fährt Treppe zur Berliner U-Bahn hinunter
Berlin (dpa) - Ein Auto ist die Treppe zu einer U-Bahn-Station in der Bernauer Straße in Berlin hinuntergefahren, mehrere Menschen wurden verletzt. Nach Angaben der …
Auto fährt Treppe zur Berliner U-Bahn hinunter
Mehr als 90 Tote nach Erdrutschen in Sri Lanka
Der Inselstaat Sri Lanka leidet im zweiten Jahr in Folge unter einer besonders starken Regenzeit. Erdrutsche und Überschwemmungen vertreiben Tausende aus ihren Häusern.
Mehr als 90 Tote nach Erdrutschen in Sri Lanka
Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“
Auszeichnungen nimmt man eigentlich gerne entgegen. Doch der Preis, den eine Lehrerin in den USA ihrer 13-jährigen Schülerin verlieh, ist einfach nur geschmacklos. 
Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“
Erstes Hitze-Wochenende des Jahres steht an
Hoch "Walrita" bringt reichlich Sonne, Bade- und Grillwetter. Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes erwarten dabei mancherorts sogar die erste Hitzeperiode des …
Erstes Hitze-Wochenende des Jahres steht an

Kommentare