+
Löwe Malor liegt in seinem Gehege im Eifel-Zoo in Lünebach, während im Vordergrund seine Mutter Lira vorbeiläuft. Foto: Harald Tittel/Archiv

Gehege sicher

Raubkatzen können im Eifel-Zoo bleiben

Unwetter haben in der Eifel einen Zoo verwüstet. Ausgebrochen waren die Tiere zwar nicht. Aber es stand zu befürchten, dass sie verlegt werden müssen, weil die Zäune nicht mehr sicher sein. Am Samstag gab es dann zum zweiten Mal Entwarnung.

Bitburg (dpa) - Einen Tag nach dem Wirbel um fünf Raubkatzen in einem Eifel-Zoo steht fest: Die Tiere können alle weiter dort leben. Experten haben die Schäden an den Gehegen besichtigt und diese danach für sicher erklärt.

"Die Tiere können bleiben" sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld, Andreas Kruppert, der Deutschen Presse-Agentur.

Anwohner des Zoos waren am Freitag vor angeblich ausgebrochenen Raubkatzen gewarnt worden. Zwei Löwen, zwei Tiger und ein Jaguar seien aus ihren überschwemmten Gehegen in dem Ort Lünebach ausgerissen, hieß es. Als das Wasser sank, folgte die Entwarnung: Die Tiere hatten ihre Gehege nicht verlassen, sondern hatten sich nur versteckt. Ein Bär, der tatsächlich aus seinem Gehege geflohen war, wurde jedoch noch im Zoo erschossen.

Zwei Baustatiker hatten die Gehege noch am Freitagabend kontrolliert und sie - zunächst vorläufig - für sicher erklärt. Das Team sei aber wegen des Wassers und des herumliegenden Schutts nicht an alle Stellen herangekommen, sagte Kruppert. Daher wurde am Samstag ein zweiter Termin angesetzt.

Der rheinland-pfälzische Zoo bleibt bis auf weiteres geschlossen. Die Schäden an den Anlagen seien sehr groß, sagte Kruppert.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

22-Jährige sorgt mit Schal für Unfall: Radler prallt gegen Auto
Im westfälischen Münster gibt es mehr Fahrräder, als Einwohner. Fahrradunfälle kommen deshalb regelmäßig vor. Doch dieser hier war ganz besonders unglücklich. 
22-Jährige sorgt mit Schal für Unfall: Radler prallt gegen Auto
Brandanschlag in Hamburg: 28-Jähriger zündet mehrere Menschen an - eine Person stibt 
Bei einem Brandanschlag in Hamburg hat ein 28-Jähriger sich selbst und zwei Mitarbeiter des Bezirksamts angezündet. Dabei kam eine Person ums Leben, ein weiterer sowie …
Brandanschlag in Hamburg: 28-Jähriger zündet mehrere Menschen an - eine Person stibt 
Wegen Sturmtief „Fabienne“: Fahrgeschäfte auf Oktoberfest standen still
Am Sonntagabend zog das Sturmtief „Fabienne“ durch große Teile Bayerns. Auf dem Oktoberfest standen zeitweise sogar Fahrgeschäfte still. 
Wegen Sturmtief „Fabienne“: Fahrgeschäfte auf Oktoberfest standen still
Forscher filmen Aal mit Riesenmaul
Honolulu (dpa) - Wissenschaftlern sind seltene Filmaufnahmen eines aufgeblasenen Pelikanaals gelungen: Auf dem Video ist zu sehen, wie der Aal sein Maul aufreißt, eine …
Forscher filmen Aal mit Riesenmaul

Kommentare