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Zurück von der letzten Mission: US-Space-Shuttle "Discovery".

Raumfähre "Discovery" zum letzten Mal gelandet

Washington - Es war die letzte Heimkehr der US-Raumfähre “Discovery“: Nach zwei Wochen im All setzte der Shuttle wie geplant auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida auf.

Ende einer Raumfahrt-Legende: Nach fast 27 Jahren Einsatz ist der Space Shuttle “Discovery“ von seiner letzten Mission im All zur Erde zurückgekehrt. Der Orbiter setzte planmäßig am Mittwoch, 9. März 2011 um 17.57 Uhr MEZ mit sechs Astronauten an Bord auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida auf.

Es war eine Bilderbuchlandung unter blauem Himmel. “Ein großartiger Job, eine großartige Landung“, lobte die Bodenkontrolle. “Das ist das Ende einer historischen Reise“, sagte ein Sprecher der Weltraumbehörde Nasa. “Wir sagen Lebewohl, “Discovery““. Der Orbiter wird nun zum Museumsstück, im Sommer soll dann für das gesamte Shuttle-Programm der Nasa endgültig Schluss sein. Auf der 39. und letzten Mission im All ging es um Wartungs- und Reparaturarbeiten an der Internationalen Raumstation ISS.

Dazu waren Astronauten zweimal ins All ausgestiegen. Zuletzt halfen sie, einen ausgefallenen Sauerstoffgenerator im russischen Teil der Station zu reparieren. Die “Discovery“ war vier Monate später als geplant gestartet, vor allem wegen technischer Probleme.

Im Juli ist endgültig Schluss

Der Abschied von der “Discovery“ ist zugleich der Vorbote vom Endes des gesamten Shuttle-Programms: Nach den Flügen der Raumfähren “Endeavour“ und “Atlantis“ sollen im Juli die legendären Orbiter dann ein für alle Mal eingemottet werden. Auf dem letzten Flug der Raumfähre wurde aber noch einmal Raumfahrt-Geschichte geschrieben.

Erstmals hatte ein Shuttle einen humanoiden Roboter mit ins All genommen. Der 150 Kilo schwere “Robonaut 2“ (R2) soll bei Experimenten auf der ISS zeigen, wie er in der Schwerelosigkeit funktioniert. Die “Discovery“ erwartet nun ein eher glanzloses Schicksal, doch Forscher freuen sich schon: Die Nasa will die Raumfähre nämlich gründlich auseinandernehmen und dabei Bauteile begutachten, die Ingenieure seit der Konstruktion der Raumfähre vor mehr als 30 Jahren niemals zu Gesicht bekommen haben.

Die “Autopsie“ solle Erkenntnisse für den Bau künftiger Raumschiffe liefern, sagte Nasa-Manager John Shannon. “Auch nach der Landung der “Discovery“ werden wir nicht damit fertig sein, etwas über den Weltraum zu lernen.“ Vor ihrer letzten Mission hatte die Raumfähre der Nasa mächtig Kopfschmerzen bereitet. Immer wieder wurde der Start wegen technischer Probleme verschoben.

Am längsten hatten die Ingenieure mit langen Rissen am Außentank zu kämpfen. Auch andere Shuttles hatten sich in jüngster Vergangenheit anfällig gezeigt. dpa

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