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Die Endeavour hat die internationale Raumstation erreicht.

Raumfähre "Endeavour" an ISS angedockt

Cape Canaveral - Astronaut Mark Kelly und sein sechsköpfiges Team haben die US-Raumfähre "Endeavour" auf ihrem letzten Flug erfolgreich an der Internationalen Raumstation "ISS" angedockt.

In mehr als 300 Kilometern Höhe hat die US-Raumfähre “Endeavour“ am Mittwoch an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Mit Ausrüstung im Wert von fast 1,5 Milliarden Euro im Gepäck wurde die sechsköpfige Besatzung unter Leitung des Astronauten Mark Kelly mit dem Läuten einer “Schiffsglocke“ an Bord der ISS begrüßt.

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Während der insgesamt zweiwöchigen Mission der “Endeavour“ sind vier Ausstiege zu Wartungsarbeiten an der Station vorgesehen. Neben zahlreichen Ersatzteilen war die Raumfähre bei ihrem letzten Flug ins Weltall mit dem sieben Tonnen schweren Alpha-Magnet-Spektrometer AMS-02 beladen. Der Teilchendetektor, der unter maßgeblicher deutscher Beteiligung entstand, dient der Suche nach Antimaterie im Universum.

Kommandant Mark Kelly ist der Ehemann der Abgeordneten Gabrielle Giffords, der im Januar bei einem Amoklauf in den Kopf geschossen wurde. Die in Reha-Behandlung befindliche Kongressabgeordnete war am Montag eigens nach Florida gereist, um in Cape Canaveral dem Start der “Endeavour“ beizuwohnen.

Shuttle-Programm wird bald eingestellt

Die “Endeavour“ war am 7. Mai 1992 zu ihrem Erstflug gestartet und soll nach Abschluss der laufenden Mission ausgemustert und in ein Museum in Los Angeles gebracht werden. Am 28. Juni soll auch die “Atlantis“ als letzte dann noch verbliebene US-Raumfähre ihren finalen Flug antreten.

Danach wird das Shuttle-Programm nach insgesamt 135 Missionen aus Kosten- und Sicherheitsgründen eingestellt. Die ISS soll noch mindestens bis zum Jahr 2020 weiter betrieben werden. Beim Transport von Astronauten wollen sich die USA künftig aber auf Russland verlassen. Für die nahe Zukunft hofft die US-Raumfahrtbehörde NASA zudem auf Initiativen von Privatunternehmen.

dapd

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