Razzia auf Campingplatz: 20 Sklaven befreit

London - Bei einer Razzia auf einem Campingplatz in Großbritannien konnten Polizisten 24 Männer befreien, die wahrscheinlich als Sklaven gehalten worden waren. Außerdem fanden die Beamten Drogen und Waffen.

Mehr als 24 Männer aus Rumänien, Polen und England sollen in Großbritannien teils bis zu 15 Jahre lang wie Sklaven gehalten und zur Arbeit gezwungen worden sein. In einem Großeinsatz habe die Polizei am Sonntag auf einem Campingplatz vier Männer und eine Frau wegen des Verdachts auf Sklaverei festgenommen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Mehr als 200 Beamte seien an dem Einsatz auf dem Campingplatz in Leighton Buzzard gut 70 Kilometer nördlich von London beteiligt gewesen.

“Die Männer waren in einem schlechten Gesundheitszustand und mussten in schockierend dreckigen und engen Verhältnissen hausen“, sagte Chefinspektor Sean O'Neil. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Arbeiter waren auf dem Campingplatz untergebracht, auf dem auch Waffen, Drogen und Geld gefunden wurden. Weitere Angaben - etwa zur Art der Arbeit, zum Einsatzort und warum die Opfer nicht geflohen waren - wurden zunächst nicht gemacht.

dpa/dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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