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Mit mehr als 500 Beamten durchsuchte die Polizei mehrere Gebäude in Leipzig. Foto: Sebastian Willnow

Verstöße gegen Waffengesetz

Mehr als 500 Polizisten an Razzia in Leipzig beteiligt

Großeinsatz in Leipzig: Das Landeskriminalamt geht gegen Waffenhandel und Steuerhinterziehung vor. Dabei werden zahlreiche Gebäude durchsucht.

Leipzig (dpa - Bei einem Großeinsatz hat die Polizei in Leipzig mit mehr als 500 Beamten mehrere Gebäude durchsucht. Wie der Sprecher des federführenden Landeskriminalamtes, Tom Bernhardt, sagte, ging es bei den Durchsuchungen unter anderem um Verstöße gegen das Waffengesetz sowie Steuerhinterziehung.

Hierzu lägen der Polizei Verfahren der Staatsanwaltschaft Leipzig vor. Es werde untersucht, ob Waffen und Munition im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität nach Leipzig gebracht wurden.

Mit Verweis auf das Steuergeheimnis machte Bernhardt keine näheren Angaben zu den Fällen von Steuerhinterziehungen. Er sagte nur, dass diese im Zusammenhang mit Glücksspielautomaten stünden. Insgesamt seien mehr als zehn Gebäude durchsucht worden. Festnahmen habe es zunächst keine gegeben. Unter anderem wurden Objekte in der Eisenbahnstraße im Osten der Stadt durchsucht, wie Bernhardt sagte.

Die Straße gilt als Schwerpunkt der Drogenkriminalität in Leipzig. Auch in der Nähe des Hauptbahnhofs und in der stadtauswärts führenden Jahnallee wurden Gebäude durchsucht. Dabei mussten einige Straßen zeitweise für den Verkehr gesperrt werde. Die Polizei bat auf Twitter um Verständnis für die Maßnahmen.

Polizei Sachsen auf Twitter

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