Steht der Fall vor der Aufklärung?

Vermisste Rebecca Reusch: Ermittlern wird USB-Stick mit sensiblen Daten zugespielt - Erste Details bekannt

Von Rebecca Reusch fehlt noch immer jede Spur, nun könnten Ermittler der Lösung des Vermisstenfalls endlich einen Schritt näher kommen. Ihnen wurden sensible Daten zugespielt.

Berlin - Es ist einer der mysteriösesten Kriminalfälle Deutschlands, seit über zwei Jahren fehlt von der Schülerin Rebecca Reusch aus Berlin noch immer jede Spur. Vor wenigen Wochen veröffentlichten zwei Journalistinnen bislang unveröffentlichte Details und auch die Staatsanwaltschaft Berlin äußerte sich zum Jahrestag des Verschwindens von Rebecca Reusch zu den aktuellen Ermittlungen. Wie nun jedoch durch einen Medienbericht enthüllt wird, könnten die Ermittlungen tatsächlich einen gehörigen Schritt vorankommen. Kann das Verschwinden der Schülerin endlich geklärt werden?

Rebecca Reusch vermisst: Kann das Rätsel um die Schülerin aus Berlin nun gelöst werden?

Es könnte das Handy der vermissten Schülerin sein, das die Ermittler nun endlich auf die richtige Spur lenken könnte. Denn wie Bild erfahren haben will, sollen Beamte aus Berlin bereits vor über sechs Monaten auf Antrag der Staatsanwaltschaft die Google-Zentrale um Hilfe gebeten haben. Ziel der Ermittler: Daten der Benutzerkonten von Rebecca Reusch. Diese könnten nicht nur die letzten Stunden des Mädchens rekonstruieren, sondern auch Kontakte zu bislang unbekannten Personen offenbaren.

Wie Bild weiter berichtet, soll die Google-Zentrale Anfang Februar 2021 mit einem positiven Bescheid geantwortet haben. Demnach sei den Ermittlern nun ein Datenträger zugespielt worden. Wie ein Ermittler gegenüber dem Portal offenbar bestätigt, soll auf diesem USB-Stick eine „riesige Datenmenge“ gespeichert sein. Diese Daten sollen unter anderem Nutzer-Konten bei Snapchat und Google beinhalten. Anhand dieser Daten wollen Ermittler offenbar nun rekonstruieren, wann welche Suchmaschine von den Benutzerkonten Rebeccas genutzt worden sein könnte. Auch Telefonnummern sollen auf diesem Stick gespeichert sein, genauso wie Suchanfragen, Sprachbefehle oder Kalendereinträge.

Rebecca Reusch vermisst: Ermittler bekommen USB-Stick mit unzähligen wichtigen Daten zugespielt

Doch damit nicht genug, soll es Ermittler nun auch möglich sein ermitteln zu können, ob die Nutzer-Konten der vermissten Rebecca auch nach ihrem Verschwinden aktiv genutzt worden sind. Auch die Geräte, auf denen sich die Konten eingeloggt haben könnten, damit auswertbar sein. Wie Bild weiter berichtet, soll die Google-Zentrale auch auf die IP-Adressen und Telefonnummern der jeweiligen SIM-Karten Zugriff haben. All diese Daten sollen den Ermittlern aus Berlin nun zugänglich gemacht worden sein.

Wie das Blatt weiter berichtet, sollen all diese Daten aktuell ausgewertet werden. Ob der neue Datenträger endlich die entscheidende Spur liefert, um den Verbleib der Schülerin ermitteln zu können, wird sich erst in der nächsten Zeit herausstellen. Die Eltern des Mädchens hoffen noch immer auf eine Rückkehr ihrer Tochter. Zwei Jahre nach dem Verschwinden des Mädchens äußerten Brigitte und Bernd Reusch bewegende Details.

Rubriklistenbild: © Privatfotos

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