1. Startseite
  2. Welt

50 Rebellen in Südafghanistan getötet

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

- Kabul - Bei schweren Kämpfen in der südafghanischen Provinz Kandahar sind nach offiziellen afghanischen Angaben rund 50 radikalislamische Rebellen getötet worden. Afghanische Truppen seien von amerikanischen Soldaten und US-Hubschraubern unterstützt worden, sagte ein Sprecher der Provinzregierung am Dienstag.

Die Kämpfe hätten am Vortag begonnen gehabt. Die Koalitionstruppen seien gegen einen Stützpunkt der Rebellen vorgegangen, die ihrerseits die amerikanischen und afghanischen Truppen hätten angreifen wollen. Vor dem US-Stützpunkt Bagram demonstrierten am Dienstag hunderte von Afghanen gegen Militäroperationen von amerikanischen und afghanischen Truppen in der Gegend. Rebellen töteten in Kandahar unterdessen den Polizeichef des Distrikts Arighistan und dessen Leibwächter. Die Polizei teilte mit, bei dem Angriff der Rebellen auf die Patrouille sei auch ein Taliban-Kämpfer ums Leben gekommen. Bei der Explosion eines ferngezündeten Sprengsatzes in der südostafghanischen Provinz Paktika wurde nach Polizeiangaben ein Kandidat für die Parlamentswahl am 18. September getötet. Im Vorfeld der Parlamentswahl - der ersten seit dem Sturz der radikalislamischen Taliban Ende 2001 - hat die Gewalt in Afghanistan wieder deutlich zugenommen.

Auch interessant

Kommentare