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Die Polizei blockiert das Gleis im Hauptbahnhof von Leipzig, an dem der Zug mit den Neonazis aus Dresden eingetroffen war.

Rechte in Leipziger Hauptbahnhof blockiert

Leipzig - Auch in Leipzig ist am Samstag ein Aufmarsch von Rechtsextremisten verhindert worden. Die Polizei verbot eine spontane Kundgebung von rund 500 Neonazis, die mit einem Zug von Dresden aus in die Messestadt gefahren waren. 

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Sie reisten am Abend ohne nennenswerte Zwischenfälle in ihre Heimatorte weiter, sagte ein Polizeisprecher. 700 bis 800 Gegendemonstranten hatten sich nach seinen Angaben im und vor dem Bahnhof versammelt. Die Polizei trennte die Lager konsequent. Nach zwei Stunden habe sich die Situation beruhigt.

Fotos aus Dresden

Neonazi-Aufmarsch in Dresden

Die Neonazis waren mit Erlaubnis der Polizei nach Leipzig gereist, nachdem tausende Menschen in Dresden ihren Aufmarsch verhindert hatten. Die Polizei in Dresden habe mitbekommen, dass sich ein Teil der Neonazis nach Leipzig begeben wollte, hieß es. Deshalb sei entschieden worden, sie zu begleiten. Im Zug habe der Versammlungsleiter der Rechten eine Kundgebung beantragen wollen. Das wurde bei Ankunft in Leipzig abgelehnt und gegen alle auswärtigen Rechtsextremen ein Aufenthaltsverbot ausgesprochen. Die wenigen Leipziger wurden in kleinen Gruppen aus dem Bahnhof gebracht.

dpa

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