+
Noch immer liegt das Wrack der "Costa Concordia" vor der italienischen Insel Giglio auf Grund.

Ein Jahr nach dem Unglück

Reederei hofft auf "Costa"-Bergung bis Juli

Rom - Die Reederei Costa Crociere hofft, das Wrack des gesunkenen Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" bis Juli zu bergen. Das Schiff solle aufgerichtet und in den Hafen geschleppt werden.

Das Schiff vor der italienischen Insel Giglio solle aufgerichtet und in den Hafen geschleppt werden, sagte Costa-Crociere-Generaldirektor Gianni Onorato der Tageszeitung "La Stampa" am Samstag, einen Tag vor den Gedenkfeiern zur "Costa"-Katastrophe. Im Hafen solle es dann auseinandergenommen werden. "Es hieß, das Schiff werde bis September flottgemacht, um dann abgeschleppt zu werden. Wir hoffen, es wird bis Juli flottgemacht."

Ein Jahr danach: Costa Concordia liegt noch immer auf Grund

Ein Jahr danach: Costa Concordia liegt noch immer auf Grund

Der Präsident der Region Toskana, Enrico Rossi, hatte davon gesprochen, das Wrack werde "etwa im September" fertig für den Abtransport sein. Es wäre die größte Schiffsbergung aller Zeiten mit Kosten von Hunderten Millionen Euro. Die "Costa Concordia" war am Sonntag vor einem Jahr gekentert. Bei dem Unglück starben 32 Menschen, darunter 12 Deutsche.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

17-Jähriger bleibt mit Omas Auto liegen - und zeigt sich kreativ
Berlin - Eine Woche vor seiner geplanten Führerscheinprüfung hat ein 17-Jähriger eine Spritztour mit Omas Auto unternommen - und diese gründlich verbockt.
17-Jähriger bleibt mit Omas Auto liegen - und zeigt sich kreativ
Drei tote in Wohnheim - 42-Jähriger unter Tatverdacht
Grausiges Geschehen in einem sozialtherapeutischen Wohnheim in Wuppertal. In dem Gebäude findet die Polizei die Leichen von drei Männern. Ein 42-jähriger Mitbewohner …
Drei tote in Wohnheim - 42-Jähriger unter Tatverdacht
Samenbank-Ex-Chef soll Vater von mindestens 19 Kindern sein
Rotterdam - Der frühere Direktor einer Samenbank in den Niederlanden ist vermutlich der Vater von mindestens 19 Kindern, die nach einer In-Vitro-Fertilisation geboren …
Samenbank-Ex-Chef soll Vater von mindestens 19 Kindern sein
Vier Tote am Mount Everest - „Wissen nicht, wie sie gestorben sind“
Erneut sind mehrere Bergsteiger beim Versuch, den höchsten Berg der Welt zu bezwingen, ums Leben gekommen. 
Vier Tote am Mount Everest - „Wissen nicht, wie sie gestorben sind“

Kommentare