+
Ein Banner mit der Aufschrift "Refugees welcome" bei einer Demonstration gegen die Verschärfung des Asylrechts in Hamburg.

"Refugees Welcome" ist Anglizismus des Jahres

Berlin - Der politische Slogan "Refugees Welcome" ist zum Anglizismus des Jahres 2015 gekürt worden. Die weiteren Plätze belegten die Wortendung "-(e)xit", etwa in "Grexit", und das Verb "spoilern", wie die Jury in Berlin mitteilt.

Der Ausdruck "Refugees Welcome" ist demnach bereits in den 1990er Jahren entstanden, im vergangenen Jahr aber zu "einer selbstbewussten Antwort auf das althergebrachte "Ausländer raus"" geworden.

Die Initiative "Anglizismus des Jahres" um den Berliner Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch würdigt seit 2010 den Beitrag des Englischen zum deutschen Wortschatz. Im Vorjahr war die Wahl auf "Blackfacing" gefallen. Der Ausdruck bezeichnet die umstrittene Praxis, wenn Schwarze von geschminkten Weißen dargestellt werden.

Anglizismus des Jahres

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wegen Brandgefahr: Fünf Hochhäuser in London evakuiert
An fünf Hochhäusern in der englischen Hauptstadt sind "dringende Arbeiten zur Brandsicherheit" notwendig. Hunderte Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Die …
Wegen Brandgefahr: Fünf Hochhäuser in London evakuiert
London: Fünf Hochhäuser werden aus Sicherheitsgründen evakuiert
Nach der Brandkatastrophe im Londoner Grenfell-Tower werden fünf Hochhäuser in der britischen Hauptstadt evakuiert. Wegen Feuergefahr würden die Hochhäuser "umgehend …
London: Fünf Hochhäuser werden aus Sicherheitsgründen evakuiert
Fünf Tote in Wasserpark durch Stromschlag - darunter drei Kinder
Drama im Urlaubsparadies: In der Türkei sind in einem Wasserpark fünf Menschen durch einen Stromschlag ums Leben gekommen - darunter drei Minderjährige.
Fünf Tote in Wasserpark durch Stromschlag - darunter drei Kinder
Mehr Kinder mit chronischen Leiden in Deutschland
Fast Food an jeder Ecke hat Folgen. Kinderärzte sehen jetzt schon mehr kleine Patienten, die durch Übergewicht unter Bluthochdruck und Diabetes leiden. Für die Zukunft …
Mehr Kinder mit chronischen Leiden in Deutschland

Kommentare