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Dunkle Regenwolken ziehen über die Kirche St. Johannes der Täufer im bayrischen Rainsting. Foto: Sina Schuldt

Neue Woche beginnt nass

Regen bringt Entspannung für ausgetrocknete Natur

Winterfreuden auf dem Feldberg, der Regen lässt Waldbrandgefahr sinken. Doch richtige Entwarnung ist nicht in Sicht.

Offenbach (dpa) - Die neue Woche beginnt in weiten Teilen Deutschlands regnerisch und kühl. Das Wetter sei nicht im klassischen Sinne schön, aber zumindest für die Natur erfreulich, die bisher unter dem fehlenden Regen leide, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach.

Die Niederschläge vom Wochenende haben die Waldbrandgefahr in vielen Bundesländern zunächst sinken lassen. Doch sobald die Sonne wieder scheint, könne die Gefahr wieder steigen, sagte ein DWD-Sprecher in Leipzig vor allem mit Blick auf die östlichen Länder. "Der große Regen, der gebraucht wird, kommt nicht", so der Meteorologe weiter. "Das müsste eigentlich einmal eine Woche regnen." Der Niederschlag habe zwar vorerst Entwarnung gebracht, die Feuchtigkeit sei aber nur in die oberen Schichten der Erde eingedrungen.

Die Höchsttemperaturen sollten am Montag zwischen 11 und 18 Grad liegen. In Gebieten, in denen es länger regne, würden kaum 10 Grad erreicht, so der DWD. Besonders kühl wird es in den Hochlagen im Süden. Oberhalb von 1000 bis 1500 Metern könnten dort auch Schnee oder Schneeregen fallen.

So war der Feldberg bereits sehr grün, die letzten Lifte schon geschlossen - ehe am Sonntag ein Wintereinbruch wieder für eine satte Schneedecke auf dem höchsten Gipfel des Schwarzwaldes sorgte. Nach Angaben des DWD fielen rund acht Zentimeter Neuschnee. Viele nutzten den letzten Urlaubstag, um zu rodeln oder einen Schneemann zu bauen.

Am Dienstag und Mittwoch gibt es der Vorhersage zufolge vielerorts eine kurze Regenpause. An den Alpen und der Ostseeküste kann es noch zeitweise regnen. Im Norden und in der Mitte Deutschlands bleibt es dagegen länger sonnig und meist trocken mit Höchsttemperaturen zwischen 13 und 19 Grad.

Für die Bundesgartenschau (Buga) in Heilbronn würde ein weiterer Dürresommer mehr Aufwand und Kosten bedeuten. "Schon jetzt trifft uns die extreme Trockenheit", sagte Buga-Geschäftsführer Hanspeter Faas. Bereits im Februar mussten demnach die Grünflächen gegossen werden. "Das habe ich noch nie erlebt." Rund 30 Prozent der Buga-Flächen werden automatisch bewässert. Für die 900 neu gepflanzten Straßenbäume gibt es ein eigenes Bewässerungssystem. Es seien zuvor extra Fachleute befragt worden, welche Baumarten resistent gegen Trockenheit sind, so Faas. Die Wahl fiel demnach unter anderem auf Zelkove sowie Amber- und Zürgelbaum.

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