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Nass und kalt - das Wetter zeigt sich zum Jahresbeginn wenig freundlich. Foto: Frank Rumpenhorst

Regen im Westen - Dauerfrost im Osten

Offenbach (dpa) - Plusgrade im Westen und Dauerfrost im Osten - das Wetter in Deutschland bleibt zweigeteilt. Das bedeutet bittere Kälte im Osten, im Westen graues und nass-kaltes Wetter.

Mitten durch Deutschland laufe eine Luftmassengrenze - etwa von der Nordsee bis zum Bayerischen Wald, die kalte Luft im Osten und milde im Westen auseinanderhält, sagte Meteorologe Christoph Hartmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

Die Folge: enorme Temperaturunterschiede. An der Oder herrsche tagsüber Frost mit Werten bis höchstens minus fünf Grad und nachts strenger Frost unter minus 10 Grad, entlang und westlich des Rheins zeige das Thermometer Höchstwerte um plus 5 Grad, sagte Hartmann. "Wenn es dort nicht gerade aufklart, gibt es nicht mal in der Nacht Frost."

Chancen auf Schnee gibt es im Lauf der nächsten Woche vor allem in den Hochlagen der Mittelgebirge in der Mitte Deutschlands, wenn die Schneefallgrenze sinkt. "30 Zentimeter sind möglich", sagte Hartmann.

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