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Ein Skilift steht am 19.12.2015 bei Hinterzarten im Schwarzwald in der grünen Landschaft. Foto: Patrick Seeger

Regen statt Schnee: Keine weiße Weihnacht in Sicht

Grüne Pisten, matschige Wege - statt Schnee gibt's in diesem Jahr milde 15 Grad und Regen. Die Tourismus-Branche beginnt schon zu improvisieren.

Offenbach/Hinterzarten (dpa) - Rodeln in den Weihnachtsferien? Schneewanderungen an den Feiertagen? Mit der weißen Weihnacht wird es nach Ansicht von Meteorologen in diesem Jahr in Deutschland nichts.

Stattdessen geht der Deutsche Wetterdienst (DWD) von Temperaturen um die 15 Grad und Regenschauern aus. Selbst in den großen Skigebieten der Republik fehlt der Schnee.

Im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb dominieren Wanderer und Ausflügler das Bild. Der Tourismus sowie die Hotellerie und Gastronomie haben sich darauf eingerichtet und Angebote entsprechend umgestellt: Die Sesselbahnen in den Bergen transportieren derzeit vor allem Wanderer, die Lifte sind außer Betrieb. Selbst zum Beschneien der Pisten ist es nach Darstellung der Hochschwarzwald-Tourismus-Gesellschaft in Hinterzarten bei Freiburg zu warm.

"Wer unbedingt Frost haben möchte, sollte sich in Alpennähe begeben. Dort kann es in klaren Nächten Temperaturen unter dem Gefrierpunkt geben, alle dadurch hervorgerufenen Glättegefahren inklusive", sagte ein Meteorologe des DWD am Sonntag in Offenbach. Aber auch im übrigen Deutschland bleibt es mindestens bis zum Mittwoch mit Tageshöchsttemperaturen zwischen acht und 14 Grad für die Jahreszeit deutlich zu warm.

Dabei bläst weiterhin ein frischer bis starker Wind. Vor allem am Dienstag kann es in den Mittelgebirgen und an der See sogar schwere Sturmböen geben. "Die Ausflügler auf die Berge sollten sich auf kräftigen Wind gefasst machen. Auf dem Brocken rechnen wir mit Orkanböen", warnte der DWD-Experte.

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