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Auch zwei Wochen nach der Flut kämpft Braunsbach weiter mit den Unwetter-Folgen. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Regen und Gewitter lassen Hochwasser-Risiko wieder steigen

Offenbach/Mainz (dpa) - Kräftige Regenschauer und Gewitter lassen zu Wochenbeginn in Teilen Deutschlands das Hochwasser-Risiko weiter steigen. Vor allem in Bayern und im Osten Brandenburgs erwarten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag und Dienstag ergiebige Niederschläge.

Die Pegelstände des Oberrheins bleiben in den nächsten Tagen auf einem hohen Niveau, wie das Hochwassermeldezentrum in Mainz am Sonntag mitteilte.

Ein Ende der Regenperiode ist nicht in Sicht. "Die weiteren Aussichten versprechen aus heutiger Sicht auch im Laufe der Woche weiterhin schwachen Tiefdruckeinfluss, gebietsweise mit Schauern und weiteren Gewittern", sagte ein DWD-Meteorologe. Trocken bleibe es höchstens im Norden und Südosten.

Ende Mai und Anfang Juni hatten schwere Regenfälle vor allem in Baden-Württemberg und in Niederbayern zu verheerenden Überflutungen geführt. In dem von einem Unwetter schwer geschädigten Braunsbach (Baden-Württemberg) ist noch keine Normalität eingekehrt. "Wir sind immer noch im Katastrophenmodus", sagte Bürgermeister Frank Harsch zwei Wochen nach dem heftigen Unwetter. Zwar werde die Geröllfläche im Ort jeden Tag kleiner, aber nach wie vor müsse Schlamm aus den Häusern geschippt, müssten Bäche gesichert und Wege freigeräumt werden. Bei Unwettern in Niederbayern waren sieben Menschen gestorben, es entstand Schaden in Milliarden-Höhe.

Wettervorhersage für Deutschland

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