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Reiseabsagen treffen die Flut-Region

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- München - Nach der Flutwelle droht Südostasien nun auch eine wirtschaftliche Katastrophe. Der Rest der Wintersaison könnte in der meist vom Tourismus abhängigen Katastrophenregion komplett ausfallen. Für Phuket (Thailand) sollen mehr als 60 Prozent der Urlauber ihre Reisen abgesagt haben. Insgesamt gestaltet sich die Stornierung von gebuchten Reisen jedoch äußerst schwierig.

Besonders hart getroffen wird Sri Lanka, wo der Tourismus rund 20 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausmacht. In Thailand sind es immerhin noch sechs Prozent, wobei die von der Flut betroffene Region fast vollständig vom Tourismus lebt. Insgesamt bestreiten in der Region rund 20 Millionen Menschen ihren Lebensunterhalt aus dem Geschäft mit den Urlaubern. In Ländern wie Indonesien oder Indien spielt der Tourismus allerdings nur eine kleinere Rolle.

Die Katastrophe trifft die asiatische Tourismuswirtschaft zu einem Zeitpunkt, zu dem gerade eine Erholung einsetzte. Bereits in den vergangenen Jahren hatte man Einbußen hinnehmen müssen, nachdem die Vogelgrippe, Sars oder die Terroranschläge auf Bali weltweit für Schlagzeilen gesorgt hatten.

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